FROHLOCKET /froˈlɔkət/ (Heiligabendpredigt)

 

Frohlocket /froˈlɔkət/

Jauchzet, frohlocket, auf, preiset die Tage, rühmet, was heute der Höchste getan! Dazu forderten große Chöre die Menschen im Jahr 1734 auf. In diesem Jahr veröffentlichte Johann Sebastian Bach sein weltbekanntes Weihnachtsoratorium.
Was Bach damals wichtig war ist heute noch genauso wichtig und ein Grund zum Frohlocken – oder vielleicht um vor Freude auszurasten.
Jesus Christus ist ja schließlich vor über 2000 Jahre als auf die Erde gekommen. Gott wurde Mensch. Den Hirten auf dem Feld wird zuerst diese große Freude verkündet. Das gibt auch heute immer wieder neue Hoffnung in unruhigen Zeiten.

Gute Wünsche zum Geburtstag (Apg 2,37-47): Letzte Predigt in meiner Gemeinde (Podcast)

… als angestellter Pastoralreferent.

Die letzte Predigt als Pastor in einer Gemeinde hat schon etwas Emotionales. Ich habe sie irgendwie anders vorbereitet. Nicht länger, nicht gründlicher, aber schon Wochen vorher habe ich mir Gedanken gemacht, was ich meiner Gemeinde noch mit auf den Weg geben möchte. Natürlich darf man die Wirkung einer Predigt nicht überschätzen – aber man darf sie auch nicht unterschätzen. Es kommt auf das Wirken des Heiligen Geites an, ob und wie das Wort Gottes einzelne Menschen oder eine Gemeinde insgesammt trifft, ermutigt, korrigiert und verändert.

Meine lezte Predigt in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Bergneustadt-Wiedenest hielt ich Pfingsten 2019. Da Pfingsten der Geburtstag der Kirche ist, habe ich fünf Geburtstagswünsche formuliert:

Gute Wünsche zum Geburtstag (Pfingsten 2019)
Apg 2,37-47

1. Einleitung: Pfingsten ist der Geburtstag der Gemeinde
2. Gottes Geist stiftet Gemeinschaft
3. Ich wünsche euch, dass …
I. … ihr mit dem wuchert, was Gott euch anvertraut hat
II. … nicht mehr so viel gemeckert wird/ihr euch nicht überfordert
III. … ihr eurem hohen Alter fit bleibt
IV. … ihr Gottes Wort treu bleibt
V. … ihr auf Jesus fokussiert bleibt
4. Conclusion: Frohe Pfingsten!

Mein Dienst in Wiedenest geht zu Ende

Liebe Blogleserinnen und -leser,

am 16.06.2019 wurde ich feierlich und sehr wertschätzend aus meinem Dienst als Pastoralreferent der Ev.-Freikirchlichen Gemeinde Wiedenest verabschiedet. Mein Kollege Manuel Lüling leitete durch den abwechslungsreichen Gottesdienst. Mein Freund Christoph Legiehn (EFG Falkensee) betonte in seiner Festpredigt über 1. Korinther 4,1-4, dass der HERR den Dienst eines jeden Mitarbeitenden im Reich Gottes beurteilen wird. Selbst eine Selbstbeurteilung lehne Paulus für sich ab. Dieses Wissen entspanne beim Dienen. Entscheidend sei die Treue und Hingabe der Dienenden. Dies gelte für jedes Gemeindemitglied. Weiter brachte Christoph auch die ein oder andere Anekdote aus der gemeinsamen Studienzeit an der BTA Wiedenest.

Im Rahmen des Gottesdienstes und beim anschließenden Mittagessen gab es verschiedene Beiträge aus den Gemeindegruppen. Die stellv. Bürgermeisterin von Bergneustadt sprach ein Grußwort. Vertreter aller Kirchen waren anwesend, was die gute Zusammenarbeit im oberen Dörspetal zum Ausdruck brachte. Ebenso war das ChristusForum Deutschland (AGB) vertreten.

(c) by Harald Schuler

Aus den Händen von unserem Jugendreferenten Christoph Ley erhielt ich als Abschiedsgeschenk ein Trikot meines Lieblingsfußballvereins, dem VFL Bochum 1848. Wie es sich bei einen Spielerwechsel gehört gab es dazu ein Gruppenfoto mit der gesamten Mannschaft, also den Besuchern des Gottesdienstes, die anschließend auf dem Trikot unterschreiben konnten.

Nach fast sieben Jahren hauptberuflicher Leitungstätigkeit und weiteren acht Jahren ehrenamtlicher Mitarbeit im Gemeindeleitungsteam ist es an der Zeit Platz zu machen. Als Gemeindemitglied koordiniere ich weiter ehrenamtlich die Arbeit von HelpMy(anmar).

Seit dem 01.07. befinde ich mich nun im Sabbatical. Im August starten wir zu unser UK-Tour II 2019. Mit Berichten über unseren Englandaufenthalt 2012 hat dieser Blog mal angefangen.

Zum 01.09. trete ich meine neue Aufgabe als Geschäftsführer der Gesellschaft für christliche Wertebildung gGmbH in Berlin an, genannt WERTESTARTER*.

Eine Woche vorher hielt ich meine letzte Predigt. Da Pfingsten ja der Geburtstag der Kirche ist, habe ich fünf Geburtstagswünsche für die EFG Wiedenest formuliert. Ihr könnt die Predigt hier nachhören.

Eine Sendung endet. Eine neue Sendung beginnnt – die Berufung ein Kind Gottes zu sein bleibt davon unberührt.

Euer Veit Claesberg

Bildung möglich machen!

Man kann es sich kaum vorstellen: Es gibt Schulen, es gibt auch eine Schulpflicht – zumindest für die Grundschule – aber Kinder gehen nicht zur Schule, weil sich die Eltern den Besuch der Schule nicht leisten können. Kontrolliert wird das nicht. Ist halt so.
Das erleben wir bei unserem Hilfsprojekt HelpMy in Yangon. Und so entsteht ein Kreislauf der Armut und des Nichtwissens. Diesen Kreislauf durchbrechen wir mit unserem “Scholarship-Program”. Mit 25 € pro Monat fördern Paten aus der ganzen Welt den Schulbesuch ihres Patenkindes. Für ein Jahr, fünf Jahre, neun Jahre oder elf Jahre, so lange man will und jederzeit kündbar. Durch die Patenschaften verändern Menschen das Leben von vielen Kindern direkt und entscheidend.

Dieses Jahr kommen 27 Kinder aus unseren drei Kindergärten, die sich die Schule nicht leisten können. Hier erfährst du, wie du in fünf einfachen Schritten Paten werden kannst. Falls du Interesse an einer Patenschaft hast, schreibe mir eine PN per Mail. Ich schicke dir gerne eine Patenschaftserklärung.

Der „Ich-bin-da“ (2Mo 3,1–15)

Gott greift durch Menschen ein, durch Menschen die bereit sind, den Auftrag Gottes anzunehmen. Bevor er am Ende schließlich selber eingreift und alles neu macht.

Veit Claesberg

Der geoffenbarte Name „Ich bin“ ist der eigentliche Name Gottes (V. 15), weshalb sich dieser Text als Auftakt anbietet.Zielgedanke: Der Name „Ich bin“ macht die Souveränität Gottes deutlich, in der er sich von Menschen nicht fassen lässt. Aber der Name macht auch deutlich, dass Gott Mose beisteht (V. 12) und Israels Not wenden wird (V. 8–10).

1. Einleitung: Die Welt von oben sehen
2. Exodus 3,1-15: Textlesung und Textauslegung

a. Bei Mose brennt der Busch
b. Gott wird rettend eingreifen
c. Wer bin ich und wer bist du, Gott?

3. Gott schickt den Retter und kümmert sich
4. Jahwe ruft dich – Jahwe umgibt dich – Jesus sendet dich!
5. Conclusion: Zieh deine Schuhe aus!

Predigtkonzept: Entscheide mutig! Josua 24,14-26

Entscheide mutig! Josua 24,14-26

Josua sammelt sein Volk und stellt das Volk vor die Entscheidung, für wenn es leben will und wem es dienen will. Doch vorher hat er selber eine Entscheidung getroffen. Er und sein Haus wollen dem Herrn dienen. Er hat für sich entschieden aus dieser Beziehung heraus sein Leben zu gestalten.
Wir sind für unser Leben verantwortlich, aber auch für das Leben von denen, die wir beeinflussen. Das ist zuerst unsere eigene Familie. Hier gilt es die richtige Entscheidung zu treffen. Gleichzeitig müssen wir positiv beeinflussen und dürfen nicht versuchen Entscheidungen zu erzwingen. Wie können wir zu einer Entscheidung kommen? Wie können wir andere positiv geistlich beeinflussen?
Josua hat das Volk vor die Entscheidung gestellt und deutlich die Konsequenzen einer Entscheidung aufgezeigt. Dann hat er sogar ein Denkmal aufgerichtet.
Auch wir sind heute Morgen aufgefordert eine Entscheidung für Jesus zu treffen. Als Denkmal dient uns das Abendmahl, was wir jetzt zusammen feiern.

1. Einleitung
2. Geschichtlicher Zusammenhang
3. Textlesung
4. Austauschpredigt
5. Zusammenfassung der Beiträge
6. Abschluss und Überleitung
7. Clip: As for me and my house