Vergebung

Vergebung

Ich persönlich finde, dass das Thema Vergebung für uns alle von enormer Bedeutung ist. Vielleicht sogar immer mehr, je älter wir werden. Vergebung ist der Weg zur Freiheit und zur Wiederherstellung von menschlichen Beziehungen. Doch manchmal fällt es schwer, jemandem zu vergeben, der uns verletzt hat. Vielleicht haben wir das Gefühl, dass uns Unrecht getan wurde, oder dass der andere nicht genug Reue zeigt.

Vergebung ist weniger eine Gerechtigkeitsfrage, sondern eine Frage der Freiheit. Wenn ich jemand vergebe, entlaste ich mich von Bitterkeit und Groll, die mich belasten. Ich befreie mich von der Last der Vergangenheit und kann im besten Fall sogar eine Beziehung heilen. Ich kann sogar vergeben, obwohl das Gegenüber es nicht verdient hat. So etwas nennt man dann wohl Gnade.

Doch wie können wir vergeben? Zunächst einmal müssen wir uns bewusstwerden, dass wir selbst auch Vergebung benötigen. Wir alle machen Fehler und haben Dinge getan, die wir bereuen. Christen glauben, dass sie sich jederzeit an Gott wenden können, um Vergebung zu erfahren. Bei ihm ist auch die Kraft zu finden, um anderen zu vergeben.

Vergebung bedeutet aber nicht, dass wir das Fehlverhalten anderer akzeptieren oder gutheißen. Auf keinen Fall bedeutet es Übergriffe oder Straftaten zu übersehen. Es bedeutet auch nicht, dass wir in einer schädlichen Beziehung bleiben müssen.

Vergebung ist aber der erste Schritt zur Heilung und zur Wiederherstellung von Beziehungen, zumindest von unserer Seite aus. Sie ist in der Regel ein Prozess, der Zeit und Geduld erfordert. Wir können nicht einfach entscheiden, dass wir vergeben wollen und erwarten, dass alle unsere negativen Gefühle verschwinden. Stattdessen müssen wir bereit sein, uns mit unseren Gefühlen auseinanderzusetzen und zu erkennen, dass Vergebung ein Weg zur Heilung und Freiheit ist.

Ich ermutige Sie an diesem Wochenende darüber nachzudenken, ob es jemanden in Ihrem Leben gibt, dem Sie vergeben müssen. Vielleicht müssen Sie sich auch selbst vergeben. Es kann hilfreich sein, mit jemanden darüber zu sprechen und zu reflektieren. Ich glaube, dass die Bereitschaft anderen zu vergeben – und auch uns selbst zu vergeben, Freiheit und Frieden in unseren Herzen bringt. Und lassen Sie sich dafür auch selbst vom Schöpfer dieser Welt vergeben – von Gott, der gnädig und barmherzig ist und deswegen seinen Sohn Jesus Christus für unsere Verfehlungen auf diese Erde sandte, wie es Christen beim Abendmahl bekennen (Matthäusevangelium Kapitel 26, Vers 28).

Veit Claesberg, unter Zuhilfenahme von ChatGPT

Artikel als PDF-Datei: 2023-02-25_Leuchtturmworte_Vergebung

Titus 1,1-4: Lebe berufen, ewigkeitsorientiert und aus Gnade!

Eine neue Predigt ist als Video, Skript und Audio online:

Titus 1,1-4 | Lebe berufen, ewigkeitsorientiert und aus Gnade!

Folge 1 von 8 | Predigt in der EFG Wiesenthal, 06.04.2025, im Rahmen der Serie zum Titusbrief.

  1.  Ab nach Kreta! (Einleitung)
  2. Backgroundinformationen Titusbrief
  3. Learning 1: Lebe berufen in deiner Sendung (1)
  4. Learning 2: Lebe ewigkeitsorientiert! (2+3)
  5. Learning 3: Lebe aus der Gnade und im Frieden Gottes! (4)
  6. Conclusion: Lebe berufen, ewigkeitsorientiert und aus Gnade!

Video auf YouTube: https://youtu.be/M7IqhtSXif0

Skript im PDF-Format: Titus 1,1-4_Lebe berufen, ewigkeitstorientiert … Predigt EFG Wiesenthal_06.04.2025

Audio im Player: ↓

Mittagsabendmahl

Hier ein erprobter Vorschlag für ein liturgisches Mittagsabendmahl im Rahmen einer Klausur eines Leitungsgremiums:

1. Gemeinsame Lesung aus Psalm 34
2. Gemeinsames Lied: Offenbarung 5,12: Würdig das Lamm, das geopfert wird
3. Lesung: 1Korinther 11,23-26
4. „Christi Leib, für uns gebrochen“ (Verteilung Brot)
5. „Christi Blut, für uns vergossen“ (Verteilung Kelch)
6. Zeit des stillen Gebets (2 Minuten)
7. Gemeinsames Gebet
8. Gemeinsames Lied, Offenbarung 1,5-6: Dem, der uns liebt

PDF-Datei: 2023-05_Mittagsgebet mit Abendmahl

Predigt über GOTTESDIENSTE

Eine neue Predigt ist als Video, Skript und Audio online:

Predigt über GOTTESDIENSTE
im Rahmen der Reihe zum Gemeindeleitbild in der EFG Wiesenthal, am 06.07.2025

Im Gemeindeleitbild der EFG Wiesenthal steht: „Wir sind eine Gemeinschaft, die lebendige Gottesdienste feiert – weil Jesus unser Zentrum ist.“ Als Gemeinschaft kommen wir zusammen, zum Gottesdienst. Wir hören, fürbitten, teilen, anbeten und feiern das Mahl. Warum ist das wichtig? Wir sammeln uns zur Sendung, wir stärken uns im Glauben, wir nutzen eine Gelegenheit an Jesus dranzubleiben, u.v.m. …

  1. Mein Gottesdienstbild und meine Geschichte
  2. Wie wir im Wiesenthal Gottesdienste feiern
  3. Gottesdienste in der Bibel
  4. Vielleicht musst du nachjustieren
  5. Kommen – gehen – kommen

Video auf YouTube: https://youtu.be/3qH1tacC9YI

Skript im PDF-Format: GOTTESDIENSTE_EFG Wiesenthal 01.06.2025

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Vertrauen wagen

Vertrauen wagen

Vertrauen begleitet mich wie ein unsichtbarer Faden durch mein Leben. Dank meiner Eltern, die mir in vielen Bereichen ein Grundvertrauen entgegenbrachten, entwickelte ich Selbstvertrauen. Auch das Gottvertrauen spielte und spielt eine große Rolle in meiner Familie. In schwierigen Zeiten vertrauten wir Gott und beteten um Hilfe und Führung.

Vertrauen ist der Schmierstoff für gutes Zusammenleben. Menschen, die sich vertrauen, können viel erreichen und sich gemeinsam gut entwickeln. In einer vertrauensvollen Familie blüht man auf. Schüler, die ihrer Lehrerin vertrauen, lernen besser. Teams, die vertrauensvoll zusammenarbeiten, können große Projekte verwirklichen. Ehepartner, die sich vertrauen, bilden starke Duos.

Manchmal wurde mein Vertrauen auch schon enttäuscht, aber zum Glück nicht oft. Ich habe gelernt, dass Vertrauen nicht naiv sein sollte, sondern auch eine produktiv-kritische Note erfordert. In der „Corona-Krise“ wurde Vertrauen enorm auf die Probe gestellt. Man musste den Expertinnen und Experten aus Gesundheit und Politik vertrauen. Vertrauen war wichtig, um die Krise zu bewältigen. Aber auch dabei war manchmal durchaus produktiv-kritisches Hinterfragen nötig, wie im Nachgang hier und da deutlich wird.

Als Christ setze ich mein Vertrauen vor allen Dingen auf Gott, der sich in der Bibel bezeugt – ich wage Gottvertrauen. Glaube und Vertrauen sind eng miteinander verwoben. Weil ich glaube, bete ich. Ich gebe meine Sorgen bei Gott ab. Mein Gottvertrauen motiviert mich, nach biblischen Werten zu streben und zu handeln. Mein Glaube spornt mich an, den Nächsten zu lieben und Menschen von Jesus Christus zu erzählen. Ich habe begründete Hoffnung, dass eine bessere Welt kommen wird, ohne Leid und Tod. Der Schreiber eines biblischen Buches drückt es so aus: „Glauben heißt Vertrauen, und im Vertrauen bezeugt sich die Wirklichkeit dessen, worauf wir hoffen. Das, was wir jetzt noch nicht sehen: im Vertrauen beweist es sich selbst … Durch solches Vertrauen gelangen wir zu der Einsicht, dass die ganze Welt durch das Wort Gottes geschaffen wurde und alle sichtbaren Dinge aus Unsichtbarem entstanden sind.“ (Hebräerbrief 11,1-3)

Gottvertrauen ist meine bewusste Entscheidung, die mein Leben bereichert, eine wertvolle übernatürliche Ressource, die ich schätze, wage und empfehle.

Artikel im PDF-Format: 2023-08-05_Leuchtturmworte_Vertrauen.pdf

Der Verkündiger als „Speisemeister“

„Diese Arbeit ist ein Meilenstein in der Forschung nicht nur zu Kösters Predigtwesen, sondern auch zur deutschsprachigen freikirchlichen Homiletik im Allgemeinen.“

Prof. Dr. Frank Hinkelmann
Interdisciplinary Doctoral School, Aurel Vlaicu University of Arad, Romania; Rektor des Martin Bucer Seminars

Das Buch bestellen

Meine Doktorarbeit ist nun als Buch erschienen. Du kannst das Buch direkt bei mir bestellen – formlos per E-Mail unter Angabe deiner Versandadresse. Darüber hinaus ist es überall im Buchhandel erhältlich (ISBN 978-3-86269-342-9), zum Beispiel bei Lehmanns (Thalia Fachinformationen).

Mit einer Direktbestellung hilfst du mir, einen Teil der Kosten meines Studiums zu decken. Das Buch kostet 32,00 Euro. Für den Versand innerhalb Deutschlands berechne ich pauschal 2,00 Euro. Eine Rechnung liegt der Sendung selbstverständlich bei.

Der Verkündiger als "Speisemeister", von Veit Claesberg

Infos, Flyer und Inhaltsverzeichnis

In gewisser Weise ist das Buch die Fortsetzung meines ersten Buches über Arnold Köster, das auf meiner Masterarbeit basiert: Der pastorale Leiter als Prophet – mein Buch über Arnold Köster.