New Episode and Script: Mark 3:14-18: Jesus calls us to be with him

This sermon was delivered from in English by a German and was translated into Burmese. So try it and excuse our simple English.

To be called by Jesus (Mark 3:14-18)
To be a follower of Jesus means first of all to be with Jesus, and only then to preach and act in his authority. What does it mean and how can it be possible to stay close to Jesus?

A. Me: An impressive biblical passage
B. We: As a church we built on the foundation of the apostles and prophets …
C. God: Jesus …
1. … calls people as followers
2. … shapes followers
3. … sends followers
4. … and what a crazy group of people?
D. You: Jesus calls you, shapes you and send you
E. We: Together as a church of crazy people on a mission
Prayer

Neuer Podcast online: Einfach zur Gemeinde gehören

PodcastlogoEine neue Podcast-Episode ist auf veitc.de podcast / wiedenest online:

A. Einleitung
1. Jesus durchflutet unsere Gemeinde (Eph 1,22)
2. Unsere Gemeinde ist nicht die ganze Kirche, aber wir sind ganz Kirche (Eph 1,12; 4,12)
3. Wir sind als Gemeinde ein Vorbild für die unsichtbare Welt (Eph 3,10)
B. Conclusion: Be the Church!

Wenn dich dieses Material inspiriert: Vielleicht willst du dann mit einer Spende das Projekt helpMy unterstützen: helpMy!

Gemeinde = Akademische Ausbildung für Engel

churchviewWhile I was preparing a sermon about the church, I found this statement from John Stott (1921-2011) about Eph 3,10. It’s brilliant. This is a spectacular view about church.

“As the gospel spreads throughout the world, this new and variegated Christian community develops. It is as if a great drama is being enacted. History is the theatre, the world is the stage, and church members in every land are the actors. God himself has written the play, and he directs and produces it. Act by act, scene by scene, the story continues to unfold. But who are the audience? They are the cosmic intelligences, the principalities and powers in the heavenly places [Eph. 3:10]. We are to think of them as spectators of the drama of salvation. Thus ‘the history of the Christian church becomes a graduate school for angels.”
Aus: John StottThe Message of Ephesians (Downers Grove, Ill.: Inter-Varsity Press, 1979), 123-124. Gefunden bei: http://firstimportance.org/the-cosmic-drama-of-redemption/ (20.03.2015)

Übersetzt:
„Als das Evangelium sich in der Welt ausbreitete entwickelte sich diese neue und bunt gemischte christliche Gemeinschaft. Es ist wie als ob ein großes Schauspiel aufgeführt wird. Dabei ist die Geschichte das Theater. Die Welt ist die Bühne. Und die Gemeindemitglieder sind die Akteure. Gott selbst hat das Stück geschrieben. Er leitet und produziert es. Akt für Akt. Szene für Szene. Die Geschichte entfaltet sich immer weiter. Aber wer ist das Publikum? Es sind die kosmischen Intelligenzen. Die Mächte und Gewalten der himmlischen Welt. Wir müssen sie uns als Zuschauer diese Schauspiels über Rettung vorstellen. So ist die Geschichte der christlichen Kirche eine Art akademische Ausbildung für die Engel.“

Das ist mal eine Sicht der Dinge!

Mm6: Predigt in der Thakita Community Church Yangon / Vision für einen Kindergarten

Thaketa ist ein Gebiet in Yangon indem eines der vielen Slum-Gebiete der Stadt beheimatet ist. Dort leben ca. 360 Familien (also 1500-2000 Personen). Der Slum besteht seit 20 Jahren. Es gibt in ihm weder Wasser noch Elektrizität. Das Land gehört der Regierung, die es auch jederzeit räumen lassen könnte. Die Gerüche kann man leider nicht schriftlich liefern. Die Menschen sind freundlich und nett.

Die Brethren Churches von Yangon haben hier eine Sonntagschularbeit gestartet, die jeden Samstag stattfindet. Es kommen zur Zeit ca. 40-50 Kinder. Aus dieser Arbeit heraus haben die Eltern der Kinder Interesse am christlichen Glauben bekommen. Mittlerweile sind 12 Erwachsene Nachfolger von Jesus. 2008 wurde dann die Thaketa Community Church gegründet. Eine Familie räumt dafür ihre Hütte frei und so kann dort jeden Sonntag, um 10.00 Uhr, Gottesdienst stattfinden. Am heutigen Sonntag durfte ich hier predigen. Ich habe noch nie an so einem heißen Ort gepredigt. Ich war total nass anschließend. Außerdem habe ich barfuß gepredigt, weil es ja ein Privathaus ist. Da zieht man sich hier die Schuhe aus.

Inhaltlich ging es um Lukas 15,1-7: Die Liebe Gottes. Jesus kommt als Sohn Gottes zu den angeblichen Outsidern dieser Welt. Gott kommt überhaupt durch Jesus in diese Welt. Er sucht die verlorenen Schafe und findet sie. Das bringt uns Menschen Hoffnung – für unser jetziges Leben und für ein ewiges Leben, in dem es kein Leid, keine Armut und keine Not mehr gibt. Wenn Menschen Jesus findet veranstaltet der Himmel ein Fest.

Die Vision meines Gastgebers ist es hier einen Kindergarten zu beginnen. Viele arme Familien schicken ihre Kinder überhaupt nicht zur Schule, auch wenn es staatliche Schulen gibt. Sie können meist die Versorgung und Anfahrt und weitere Kosten (Schuluniform) nicht aufbringen. Diese Situation bestätigen mir auch Zeitungsartikel. Ein Kindergarten soll hier in Thakita in Zukunft den Unterschied machen. Den Kindern sollen Lesen, Schreiben und biblische Werte vermittelt werden. Es wäre der erste Kindergarten im Rahmen des Brethren Movements. Allerdings werden dafür ca. 350 USD monatlich benötigt (Raummiete, Anstellung zweier Lehrer, Material). Im Moment ist das erstmal eine riesengroße Vision. “And a vision is at first a prayer.” Die Gemeinden hier sind zur Zeit so arm, dass sie das nicht aufbringen können. Aber dennoch beten sie, dass Gott diese Vision möglich macht – auch heute Morgen wieder in dieser kleinen Slum-Kirche.