Gutes Zitat Nr. 75: Mission, Vision, Strategie

„Die strategische Ausrichtung umfasst Mission, Vision und Strategie. Bei der Mission geht es darum, was erreicht werden soll, bei der Vision darum, warum die Mitarbeiter zu Höchstleistungen motiviert sein sollen, bei Strategie darum, wie Ressourcen verteilt und Entscheidungen getroffen werden sollen, um die Mission zu erfüllen. Wenn Sie also das Was, das Warum und das Wie im Kopf behalten, verlieren Sie sich nicht in Debatten, was eine Mission, eine Vision oder eine Strategie überhaupt sind.“ (:141)

aus: Watkins, Michael 2014. Die entscheidenden 90 Tage. So meistern Sie jede neue Managementaufgabe. Frankfurt am Main: Campus Verlag.

Gutes Zitat Nr. 73: Zentralwort des christlichen Glaubens | Arnold Köster

„Das Zentralwort des christlichen Glaubens heißt nicht Fortschritt, Weltverbesserung, sondern Weltrettung! Nicht Reparatur, sondern Rettung! Gott hat die Welt gerettet! Das haben wir der Welt zu verkündigen: Nicht christliche Ethik, nicht „Friedensmärsche“, sondern Gottes Rettung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten. „Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn dahingab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ So hat Gott die Welt gerettet.“

Arnold Köster, in einem Vortrag in der Allianzgruppe Wien, am 06.11.1951, zu Röm 1,14-18

Gutes Zitat Nr. 72: Verliehene Macht

„Als leitende Mitarbeiter in Kirche und Gemeinde sind wir Verwalter der Macht, die Gott uns für kurze Zeit verliehen hat … Die Kirche gehört Gott, nicht uns. Unsere Macht ist uns verliehen, damit wir sie zum Wohl der Menschen einsetzen, als dienende Macht, durch die andere gefördert werden.“ (:234).

Scazzero, Peter 42020, Emotional gesund leiten. Was sie stark macht für Gemeinde und Beruf, Brunnen.

Gutes Zitat Nr. 71: Gott und Forschung

Wilhelm Lütgert (1867-1937) über die Methoden der Forschung, in Auseinandersetzung mit Ernst Troeltsch (1865-1923):

„Was man historische Methode zu nennen liebt, und der theologischen Methode entgegen zu stellen pflegt, das ist eine Forschungsart, bei welcher man für die wissenschaftliche Untersuchung den Gottesgedanken suspendiert. Die Wissenschaft sieht darauf, glatte Resultate zu bringen, fertige, fixe Formeln. Nun kommt aber dadurch, daß man Gott mitrechnet, unzweifelhaft ein Geheimnis hinein, was sich nicht auf Formeln bringen läßt. Und daher kommt man zu beweisbaren, annehmbaren Ergebnissen nur, wenn man den Gottesgedanken hier fortläßt. Man hat gesagt: Die wissenschaftliche Geschichtsforschung hört da auf, wo man Gott als Coeffizienten in der Geschichte ansieht. Denn hier beginnt das Geheimnis. Hier wird ein Strich gemacht und die historische Forschung rechnet den Gottesgedanken nicht mit. Der gehört ins Kämmerlein und ins Auditorium. Nun meine ich, daß dies eine Täuschung ist.“

Aus einem Beitrag von Heinzpeter Hempelmann, der Lütgert aus einem Protokoll von der Eisenacher Konferenz 1903 zitiert, in Schlatter, Adolf 1985, Atheistische Methoden in der Theologie, TVG Brockhaus.

Gutes Zitat Nr. 70: Dogmatik

Adolf Schlatter (1852-1938) zur Dogmatik

„Weit wichtiger, doch noch nicht der letzte, entscheidende Gesichtspunkt, ist die Erwägung, daß der Verzicht auf die Dogmatik die religiöse Gemeinschaft zerstört. Es gibt keine Gemeinde ohne Dogma, ohne zur gemeinsamen Anerkennung gelangte Überzeugungen, und die Frage, was als gemeinsame Gewißheit die christliche Gemeinde und Gemeinschaft begründe und gestalte, hat darum für jeden Christen ihren tiefen Ernst und gewinnt ihn, je schwankender und bewegter die Frömmigkeit der Gemeinde wird, um so mehr.“

Aus: Schlatter, Adolf 1985. Atheistische Methoden in der Theologie, Seite 8.