„Die Teamleitung ist die letzte Instanz und damit auch Schiedsrichter in allen Streitfällen … Viele Führungskräfte haben ein Problem damit, andere zur Verantwortung zu ziehen, ohne es zu wissen … Im Kern heißt Verantwortung einfordern, den Mut zu haben, jemanden mit seinen Schwächen zu konfrontieren und seine Reaktion auszuhalten, und die kann sehr unangenehm sein. Es ist ein Akt der Selbstlosigkeit, der in einem Wort wurzelt, das ich nicht leichtfertig in einem Management-Ratgeber verwende: Liebe. Jemanden zur Rechenschaft ziehen heißt, sich um ihn zu kümmern und in Kauf zu nehmen, dass er einen unter Umständen dafür hasst … Es ist nicht nett, wenn man Menschen Informationen vorenthält, die ihre Entwicklung voranbringen“ (:64f).
aus: Lencioni, Patrick 2014. Der Vorteil. Warum nur vitale und robuste Unternehmen in Führung gehen. Weinheim: Wiley-VCH Verlag
Alles Andere
Gutes Zitat Nr. 76: Wachstum im geistlichen Dienst
“Wenn unser Dienst für den Herrn uns nicht wachsen lässt, kann es an zwei Dingen liegen: Entweder sind wir am falschen Platz, oder wir arbeiten falsch am richtigen Platz. Beides ist tragisch.“ (:68)
aus: Wiersbe, Warren W. 2015. Im Dienst des besten Herrn. Bielefeld: CLV.
Gutes Zitat Nr. 75: Mission, Vision, Strategie
„Die strategische Ausrichtung umfasst Mission, Vision und Strategie. Bei der Mission geht es darum, was erreicht werden soll, bei der Vision darum, warum die Mitarbeiter zu Höchstleistungen motiviert sein sollen, bei Strategie darum, wie Ressourcen verteilt und Entscheidungen getroffen werden sollen, um die Mission zu erfüllen. Wenn Sie also das Was, das Warum und das Wie im Kopf behalten, verlieren Sie sich nicht in Debatten, was eine Mission, eine Vision oder eine Strategie überhaupt sind.“ (:141)
aus: Watkins, Michael 2014. Die entscheidenden 90 Tage. So meistern Sie jede neue Managementaufgabe. Frankfurt am Main: Campus Verlag.
Gutes Zitat Nr. 74: Wartezeiten für Leiter/innen
„Ich wiederhole: Die Wartezeiten im Niemandsland sind länger, als wir annehmen. Sie sind eine Art Normalzustand für Christen in Leitungspositionen“ (:256).
aus: Scazzero, Peter 42020, Emotional gesund leiten. Was sie stark macht für Gemeinde und Beruf, Brunnen.
Gutes Zitat Nr. 73: Zentralwort des christlichen Glaubens | Arnold Köster
„Das Zentralwort des christlichen Glaubens heißt nicht Fortschritt, Weltverbesserung, sondern Weltrettung! Nicht Reparatur, sondern Rettung! Gott hat die Welt gerettet! Das haben wir der Welt zu verkündigen: Nicht christliche Ethik, nicht „Friedensmärsche“, sondern Gottes Rettung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten. „Gott hat die Welt so sehr geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn dahingab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“ So hat Gott die Welt gerettet.“
Arnold Köster, in einem Vortrag in der Allianzgruppe Wien, am 06.11.1951, zu Röm 1,14-18
Gutes Zitat Nr. 72: Verliehene Macht
„Als leitende Mitarbeiter in Kirche und Gemeinde sind wir Verwalter der Macht, die Gott uns für kurze Zeit verliehen hat … Die Kirche gehört Gott, nicht uns. Unsere Macht ist uns verliehen, damit wir sie zum Wohl der Menschen einsetzen, als dienende Macht, durch die andere gefördert werden.“ (:234).
Scazzero, Peter 42020, Emotional gesund leiten. Was sie stark macht für Gemeinde und Beruf, Brunnen.