Skript & Audio: Ehre & präge (Kindersegnung)

Diese Predigt habe ich in ähnlicher Form schon mal anlässlich des Muttertages als Audio veröffentlicht.

Ehre & präge! (Kindersegnung)

1. Einleitung: Familie & Erziehung (Me)
2. Eltern und Kinder prägen die Gesellschaft (We)
3. Gott will, dass wir Eltern ehren und Kinder prägen (God)
4. It’s your turn: Ehre und präge! (You)
5. Wir machen den Unterschied (We)

Skript und Audio online: Muttertag: Eltern ehren – Kinder prägen

Muttertag: Eltern ehren – Kinder prägencover podcast veitclaesberg

Anlässlich des Muttertages (2018) gibt es in der EFG Derschlag einen Familiengottesdienst. Ich nehme ihn zum Anlass, um über zwei Aspekte des Verhältnisses zwischen Kindern und Eltern zu sprechen: 1. Die Eltern ehren. 2. Die Kinder in der Furcht des Herrn zu erziehen.

1. Einleitung: Mütter (Me)
2. Eltern und Kinder prägen die Gesellschaft (We)
3. Gott will, dass wir Eltern ehren und Kinder prägen (God)
4. It’s your turn: Ehre und präge! (You)
5. Wir machen den Unterschied (We)

Leadership like Simson (Richter 13-16)

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Simson – eine Führungspersönlichkeit der Bibel (Buch der Richter 13-16)

„Starke Persönlichkeiten haben auch starke Schwächen.“
Simson ist der letzte erwähnte Richter in Israel. Er wirkte 20 Jahre in der Zeit um 1050 v. Christus. Er ist der Sohn des Daniters Manoach und war Zeit seines Lebens dem Gelübde der Nasiräer verpflichtet. Seine Geburt wird der unfruchtbaren Frau von Manoach spektakulär durch den Engel des Herrn angekündigt (Ri 13). Simson lebt wie kein anderer Richter in der Spannung zwischen persönlicher Schwäche und Kraft aus der Berufung durch Gott. Er wird in Hebräer 11,32 unter den Glaubensvorbildern des Alten Testamentes erwähnt.

1. Simsons Eigenarten als „Führer“
Es ist schwierig von Simson als Führer zu sprechen. Die überlieferten Geschichten berichten von Simson immer nur als Einzelkämpfer. Simson war absoluter Individualist, der persönliche Kämpfe ausgefochten hat. Gott sandte mit ihm keinen nationalen Befreier (vgl. Irving 1982: 181). Nie hatte er einen Mann oder ein Heer zur Seite. Dennoch wurde er vom Volk 20 Jahre als Richter akzeptiert (Ri 15,20).

… mehr hier: Referat_Simson ACF 06.2008

Leadership heißt Stärken zu verleihen

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Ein/e gute/r Leiter/in “verleiht” Stärken an Menschen und Organisationen, die es möchten und nötig haben, anstatt sich über ihre Schwächen zu beklagen.

Diese Aussage ist inspiriert von Andy Stanley. Ihr Inhalt bewegt mich und ist für mich immer eine Herausforderung. Stanley twitterte am 11.09.2020: “Kindness: Loaning someone your strength instead of reminding them of their weakness.” @AndyStanley

Erfahrungen aus der Jugendarbeit Teil 4: Die Rollen des Jugendleiters/der Jugendleiterin

Dies ist der vierte und letzte Blog-Artikel in dieser kleinen Serie, geschrieben für Jugendleiter/innen mit Tipps aus meiner Erfahrung in der christlichen Jugendarbeit. Hier findest du:

Als Jugendleiter/in, Jugendpastor/in oder Jugendreferent/in hast du im Rahmen deiner Aufgabe verschiedene Rollen, die du bewusst einnehmen kannst oder mit denen du sogar spielen kannst. Ich ziehe im Artikel Parallelen zum Fußball.

Sicher ist: unter Corona-Bedingungen kommt noch eine weitere Rolle dazu: Notfallmanager! Vieles wird aber auch “oben” entschieden, also von der örtlichen Gemeindeleitung her vorgegeben. Unter diesen Rahmenbdingungen gilt es dann die Gruppe zu steuern.

Zum einen bist du Trainer/in.
Die Jugendgruppe ist wie “die Mannschaft”. Sie soll geistlich fit gemacht werden. Aus Noch-nicht-Nachfolgenden sollen Nachfolgende von Jesus werden. Diese gilt es dann als Jüngerinnen und Jünger zu trainieren. Das geht natürlich nur mit “Spielern”, die auf so ein Training Lust haben. In einer Jugendgruppe finden sich ganz sicher solche Jugendlichen. Aber es gilt auch, andere Jugendliche nicht mit dem Trainingsprogramm zu überfordern. Daher wirst du verschiedene Trainingseinheiten und Übungen anbieten müssen, die die individuelle Situation der einzelnen Jugendlichen berücksichtigt. Lange Lobpreiszeiten zum Beispiel sind immer für einen Teil einer Gruppe toll. Leute, die Jesus nicht nachfolgen und zur Gruppe gehören oder die Jesus nicht so sehr durch Musik und Gesang begegnen, brauchen aber andere Angebote. Hier bist du gefordert die richtigen Angebote zu schaffen, bei begrenzten Mitarbeiterressourcen.

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Zum einen bist du Manager/in.
Es kann sein, dass du als Jugendpastor/in für den ganzen Bereich der jungen Generation in deiner Gemeinde zuständig bist. Dann willst du wissen, wie es im Kindergottesdienst oder der Sonntagschule läuft. Wie die Eltern erreicht werden. Was die Jungschararbeit leistet oder hast die Idee eine Pfadfindergruppe zu installieren. Vielleicht managst du die Übergänge zwischen Kindergottesdienst und Biblischem Unterricht oder von der Jungschar in die Teengruppe und von da aus in die Jugendgruppe. Du reportest der Leitung, wie es im gesamten Bereich der jungen Generation in deiner Kirche läuft.
Auch wenn das nicht deine Aufgabe ist, musst du Kontakt zu den anderen Gruppen halten. Eine Jugendgruppe ist ja Gemeindejugendarbeit und steht im Kontext einer Ortsgemeinde.

Manchmal bist du Kapitän/in.
Besonders bist du es dann, wenn du mit älteren Jugendlichen zusammen bist. Mit zunehmenden Alter deiner Gruppenteilnehmer geht es darum Verantwortung zu übertragen, die Teilnehmer in die Verantwortung zu bringen, Partizipation zu leben und zu ermöglichen oder zu empowern. Du bist als Jugendleiter/in ja auch Teil der Gruppe. Du spielst mit und hast eine Aufgabe auf dem Spielfeld zu erledigen. Als Kapitän gibst du den Takt vor. Vieleicht bist du auch mitspielender Trainer (Spielertrainer), wie es sie öfters mal in Amateurfußball gibt.

Ich glaube es ist wichtig alle Rollen zu kennen und jeweils in die angemessene Rolle zu schlüpfen, die für die Gruppenphase und den Gemeindekontext angemessen ist.

Flyerbild GD KonzeptLetztlich geht es dabei immer um die geistliche Leitung (Steuerung) der Gruppe. Die geistliche Leitung steuert den geistlichen Kurs, aus unterschiedlichen Positionen heraus mit dem Ziel Jugendliche für Jesus zu gewinnen oder ihnen zu helfen Jesus ähnlicher zu werden.

Gutes Zitat Nr. 50 / Brilliant Quote No. 50: Hermann Gmeiner

„Alles Große in unserer Welt geschieht nur, weil jemand mehr tut, als er muß.“

“Everything great in our world happens because someone does more than he has to do.”

Hermann Gmeiner (1919-86), österreichischer Sozialpädagoge, Gründer der SOS-Kinderdörfer)