Brilliant Quote No. 48

„Can I be honest with you? I’m actually not into prayer. I’m into Jesus, so we talk. I don’t believe in the power of prayer. I believe in the power of God. So I ask for his help. A lot. I’m not into evangelism. I hate evangelism! I’m into Jesus. So I talk to people about him.“

Pete Greig, Tweet vom 21.05.2019

Leben. Heute. Jetzt. Daniel 2+7: Wie Gott die Zukunft sieht (Skript und Podcastepisode)

Eine neue Podcast-Episode ist online, mit Skript:

Und hier gibt es das Skript: Daniel 2 und 7_Scanersatz_Wie Gott die Zukunft sieht EFG Wiedenest

Die Predigt gibt es auch als Video.

Gelegenheiten: Jesus bekennen (Themenreihe)

Manchmal entstehen Gelegenheiten, in denen wir uns zu Jesus bekennen können. Manchmal können wir uns zu Jesus bekennen, indem wir Gelegenheiten bewusst schaffen. Auf der Arbeit, in der Nachbarschaft, in spontanen Situationen. Dafür brauchen wir Mut und Grundwissen.

Grundziel dieser kurzen Reihe ist es, eine Gemeinde, im Blick auf ein kommendes evangelistisches Event, geistlich vorzubereiten.

Im Rahmen der Reihe kann auch ein Gebets- und Fastentag im Gemeindehaus stattifnden.

Predigt 1: Die Gelegenheit nutzen, um Jesus zu bekennen
Eine Frage die beantwortet werden soll: Warum es überhaupt wichtig ist, Jesus zu bekennen?
Special: Gebet für die Stadt

Predigt 2: Gelegentlich brauchen wir Mut Jesus zu bekennen
Eine Frage die beantwortet werden soll: Wie ich meine Angst überwinde, Jesus zu bekennen?
Special: Mahlfeier

Predigt 3: Eine willkommende Gelegenheit: Das Fotoevent “Gottes geliebte Menschen”
Gottesdienst im Rahmen des Ebents um 10.00 Uhr
Special: Foto-Shooting nach dem Gottesdienst

Predigt 4: Gelegenheit zurück zu kommen
Eine Predigt die Gäste anspricht, die an diesem Sonntag nach dem Fotoevent hoffentlich wiederkommen. Textgrundlage ist das Gleichnis vom verlorenen Sohn: Lukas 15,11f
Special: Gebet für die Stadt

Gute Wünsche zum Geburtstag (Apg 2,37-47): Letzte Predigt in meiner Gemeinde (Podcast)

… als angestellter Pastoralreferent.

Die letzte Predigt als Pastor in einer Gemeinde hat schon etwas Emotionales. Ich habe sie irgendwie anders vorbereitet. Nicht länger, nicht gründlicher, aber schon Wochen vorher habe ich mir Gedanken gemacht, was ich meiner Gemeinde noch mit auf den Weg geben möchte. Natürlich darf man die Wirkung einer Predigt nicht überschätzen – aber man darf sie auch nicht unterschätzen. Es kommt auf das Wirken des Heiligen Geites an, ob und wie das Wort Gottes einzelne Menschen oder eine Gemeinde insgesammt trifft, ermutigt, korrigiert und verändert.

Meine lezte Predigt in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Bergneustadt-Wiedenest hielt ich Pfingsten 2019. Da Pfingsten der Geburtstag der Kirche ist, habe ich fünf Geburtstagswünsche formuliert:

Gute Wünsche zum Geburtstag (Pfingsten 2019)
Apg 2,37-47

1. Einleitung: Pfingsten ist der Geburtstag der Gemeinde
2. Gottes Geist stiftet Gemeinschaft
3. Ich wünsche euch, dass …
I. … ihr mit dem wuchert, was Gott euch anvertraut hat
II. … nicht mehr so viel gemeckert wird/ihr euch nicht überfordert
III. … ihr eurem hohen Alter fit bleibt
IV. … ihr Gottes Wort treu bleibt
V. … ihr auf Jesus fokussiert bleibt
4. Conclusion: Frohe Pfingsten!

Gastbeitrag von Ulrich Müller: Verbeugung vor Arnold Köster

Ein Gastbeitrag von Ulrich Müller:

13. November 1933 im Berliner Sportpalast: Auf einer Versammlung der „Deutschen Christen“ fordert Gauobmann Reinhold Krause vor etwa 20.000 Zuhörern, das gesamte Alte Testament aus der Kirche zu verbannen. 500 Kilometer weiter südlich lebt und arbeitet dagegen ein Mann, der den ersten Teil der Bibel als hochaktuelle Lektüre empfindet. Gerade die prophetischen Schriften des Alten Testaments sind für ihn konkretes Wort des lebendigen Gottes in die aktuelle Zeit hinein. Dieses Reden Gottes schenkt ihm Orientierung und hilft ihm lange vor dem Anschluss Österreichs, die vom Nationalsozialismus vergiftete Epoche richtig einzuordnen und mit öffentlich geäußerter Kritik die ihm anvertrauten Menschen auf Kurs zu halten. So etwas nennt man die Gleichzeitigkeit des Ungleichen.

Der beherzte Kritiker des Nationalsozialismus war der Wiener Baptistenpastor Arnold Köster (1896-1960); ein Mann, der „prophetischen Widerstand“ lebte. Veit Claesberg, Pastoralreferent der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Wiedenest, hat diesen immer noch weitgehend unbekannten Widerständler zum Gegenstand seiner Abschlussarbeit in Christian Leadership gemacht. Für Die Gemeinde 10/2019 habe ich mich auf einer Seite mit seinem Buch “Der pastorale Leiter als Prophet” auseinandergesetzt.

Vom prophetischen Wort der Bibel her abgeleitet – meist in typologischer Auslegung – entlarvte Köster öffentlich in Predigten und Artikeln den nationalsozialistisch dominierten Zeitgeist. Deutlich prangerte er etwa die Judenverfolgung an. Kösters Widerstand blieb nicht nur bei Worten: Wie selbstverständlich taufte er auch Juden und schenkte ihnen in der Wiener Gemeinde Heimat. In der Gemeinde akzeptiert er weder Parteiabzeichen noch Judenstern. Mehrere Gestapo-Verhöre waren die Folge dieses Widerstands.

Claesberg arbeitet sehr überzeugend heraus, wie Köster unter risikoreichen Bedingungen prophetisches Leitungshandeln lebte. Er konnte seine Gemeinde durch die Auslegung von prophetischen Texten und anhand biblischer Orientierungsmaßstäbe durch schwierige Zeiten steuern. Damit ist Köster ein Vorbild für heutige Verantwortungsträger. Veit Claesbergs Buch ordnet Kösters Handeln nachvollziehbar aus seinem Bibel- und Leitungsverständnis ab und kontrastiert sein Verhalten mit dem Kurs des „offiziellen“ Baptismus, dem die Maßstäbe damals leider etwas verrutschten – was Kösters Haltung umso beeindruckender macht.

Es stimmt nachdenklich, anhand von Claesbergs Analysen nachvollziehen zu können, wie die Bibelkenntnis bei Köster zu einer Einordnungskompetenz führt: „Das prophetische Wort […] bewahrt mich davor, meine Hoffnung auf Erlösungsprogramme irdischer Größen zu setzen“. Köster wirkt im Rückblick tatsächlich, Claesberg bringt es treffend auf den Punkt, selbst wie ein alttestamentlicher Prophet. Nach Stalingrad kommt es ihm auch so vor, als sitze er wie Jeremia „auf den Trümmern Jerusalems“.

Die Lektüre von Claesbergs Buch lohnt sich insbesondere für Leiter. Kösters Beispiel motiviert, Gottes zeitgebunden gesprochenes Wort mutig und konkret auch auf aktuelle Situationen anzuwenden. Claesberg macht klugerweise aber auch die Gefahren allzu naiver Übertragung biblischer Texte in das Hier und Jetzt deutlich.

Hier die technischen Daten: Veit Claesberg: Der pastorale Leiter als Prophet: Der Baptistenpastor Arnold Köster (1896-1960) im Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Baptismus-Dokumentation Band 8, herausgegeben vom Oncken-Archiv Elstal, Norderstedt 2018.  ISBN: 9783748117155, Paperback, 276 Seiten, 9,90 €

Quelle: http://ulrichmueller.blogspot.com/2019/05/verbeugung-vor-arnold-koster.html

New Episode and Script: Mark 3:14-18: Jesus calls us to be with him

This sermon was delivered from in English by a German and was translated into Burmese. So try it and excuse our simple English.

To be called by Jesus (Mark 3:14-18)
To be a follower of Jesus means first of all to be with Jesus, and only then to preach and act in his authority. What does it mean and how can it be possible to stay close to Jesus?

A. Me: An impressive biblical passage
B. We: As a church we built on the foundation of the apostles and prophets …
C. God: Jesus …
1. … calls people as followers
2. … shapes followers
3. … sends followers
4. … and what a crazy group of people?
D. You: Jesus calls you, shapes you and send you
E. We: Together as a church of crazy people on a mission
Prayer