Andachtskonzept: Der Name ist Programm

Eine Andacht über unsere Vor- und Nachnamen und über den Namen „Jesus“. Jesus bedeutet „Gott ist Rettung“. Sein Name ist seine Mission.

Das Konzept ist ein Update einer Andacht aus dem Jahr 2005.

Andacht: Jesus ist dein Richter und dein Anwalt: Glaube

Andacht Justizvollzugsanstalt (10.2017)
Heute: Gespräch über den Glauben

a. Einleitung: Phasen im Leben: Knastphase
Ihr seid ja jetzt in einer besonderen Lebensphase. Aber die geht ja hoffentlich auch mal vorbei. Mich interessiert, was ihr dann vorhabt?

b. Austausch: Was kommt nach der Knastphase?

  • Was macht ihr, wenn ihr hier raus seid?
  • Was werdet ihr so in meinem Alter machen?
  • Was habt ihr so als Rentner vor?
  • Was meint ihr:  Wie geht es nach dem Tod weiter?

c. Austausch über die Frage nach dem Tod:

  • Gibt es etwas, für das es sich zu sterben lohnt?
  • Was glaubt ihr? Woran oder wen glaubt ihr?

d. Vorstellung des christlichen Glaubensbekenntnisses (Apostolicum)
Das Glaubensbekenntnis vorstellen und vorlesen, Hintergründe
Lied: „I believe“ (von Hillsong) in Deutsch „Das glaube ich“
Lied abspielen, Text verteilen

f. Auf den Punkt: „Mein Richter und mein Anwalt“

  • Jesus dein Richter (Offb 20)
  • Joh 2,1 (NGÜ)

2 Meine lieben Kinder, ich schreibe euch diese Dinge, damit ihr nicht sündigt. Und wenn jemand doch eine Sünde begeht, haben wir einen Anwalt, der beim Vater für uns eintritt: Jesus Christus, den Gerechten. Er, der nie etwas Unrechtes getan hat, 2 ist durch seinen Tod zum Sühneopfer für unsere Sünden geworden, und nicht nur für unsere Sünden, sondern für die der ganzen Welt.

Wie abgefahren: Du hast jemand der dich richtet und gleichzeitig für dich eintritt. Daran glaube ich!
Ich würde mir wünschen, dass du auch an Jesus glaubst. Das du ihn kennenlernst, ihm nachfolgst, deine Hoffnung auf ihn setzt – in jeder Phase deines Lebens. Dazu lädt euch auch immer wieder die Kontaktgruppe ein.

g. Ich bin überzeugt: Wenn du Jesus kennst, dann kennst du jemanden, für den es sich zu leben und zu sterben lohnt!

Erfahrungen aus der Jugendarbeit Teil 4: Die Rollen des Jugendleiters/der Jugendleiterin

Dies ist der vierte und letzte Blog-Artikel in dieser kleinen Serie, geschrieben für Jugendleiter/innen mit Tipps aus meiner Erfahrung in der christlichen Jugendarbeit. Hier findest du:

Als Jugendleiter/in, Jugendpastor/in oder Jugendreferent/in hast du im Rahmen deiner Aufgabe verschiedene Rollen, die du bewusst einnehmen kannst oder mit denen du sogar spielen kannst. Ich ziehe im Artikel Parallelen zum Fußball.

Sicher ist: unter Corona-Bedingungen kommt noch eine weitere Rolle dazu: Notfallmanager! Vieles wird aber auch „oben“ entschieden, also von der örtlichen Gemeindeleitung her vorgegeben. Unter diesen Rahmenbdingungen gilt es dann die Gruppe zu steuern.

Zum einen bist du Trainer/in.
Die Jugendgruppe ist wie „die Mannschaft“. Sie soll geistlich fit gemacht werden. Aus Noch-nicht-Nachfolgenden sollen Nachfolgende von Jesus werden. Diese gilt es dann als Jüngerinnen und Jünger zu trainieren. Das geht natürlich nur mit „Spielern“, die auf so ein Training Lust haben. In einer Jugendgruppe finden sich ganz sicher solche Jugendlichen. Aber es gilt auch, andere Jugendliche nicht mit dem Trainingsprogramm zu überfordern. Daher wirst du verschiedene Trainingseinheiten und Übungen anbieten müssen, die die individuelle Situation der einzelnen Jugendlichen berücksichtigt. Lange Lobpreiszeiten zum Beispiel sind immer für einen Teil einer Gruppe toll. Leute, die Jesus nicht nachfolgen und zur Gruppe gehören oder die Jesus nicht so sehr durch Musik und Gesang begegnen, brauchen aber andere Angebote. Hier bist du gefordert die richtigen Angebote zu schaffen, bei begrenzten Mitarbeiterressourcen.

Foto: TheDigitalArtist, pixabay.com

Zum einen bist du Manager/in.
Es kann sein, dass du als Jugendpastor/in für den ganzen Bereich der jungen Generation in deiner Gemeinde zuständig bist. Dann willst du wissen, wie es im Kindergottesdienst oder der Sonntagschule läuft. Wie die Eltern erreicht werden. Was die Jungschararbeit leistet oder hast die Idee eine Pfadfindergruppe zu installieren. Vielleicht managst du die Übergänge zwischen Kindergottesdienst und Biblischem Unterricht oder von der Jungschar in die Teengruppe und von da aus in die Jugendgruppe. Du reportest der Leitung, wie es im gesamten Bereich der jungen Generation in deiner Kirche läuft.
Auch wenn das nicht deine Aufgabe ist, musst du Kontakt zu den anderen Gruppen halten. Eine Jugendgruppe ist ja Gemeindejugendarbeit und steht im Kontext einer Ortsgemeinde.

Manchmal bist du Kapitän/in.
Besonders bist du es dann, wenn du mit älteren Jugendlichen zusammen bist. Mit zunehmenden Alter deiner Gruppenteilnehmer geht es darum Verantwortung zu übertragen, die Teilnehmer in die Verantwortung zu bringen, Partizipation zu leben und zu ermöglichen oder zu empowern. Du bist als Jugendleiter/in ja auch Teil der Gruppe. Du spielst mit und hast eine Aufgabe auf dem Spielfeld zu erledigen. Als Kapitän gibst du den Takt vor. Vieleicht bist du auch mitspielender Trainer (Spielertrainer), wie es sie öfters mal in Amateurfußball gibt.

Ich glaube es ist wichtig alle Rollen zu kennen und jeweils in die angemessene Rolle zu schlüpfen, die für die Gruppenphase und den Gemeindekontext angemessen ist.

Letztlich geht es dabei immer um die geistliche Leitung (Steuerung) der Gruppe. Die geistliche Leitung steuert den geistlichen Kurs, aus unterschiedlichen Positionen heraus mit dem Ziel Jugendliche für Jesus zu gewinnen oder ihnen zu helfen Jesus ähnlicher zu werden.

Mt 6,25-33: Gott vertrauen, statt sich zu sorgen (Andachtskonzept)

Eine Andacht, die – lange vor der Corona-Pandemie – im Jugendknast gehalten wurde. Und so endet sie:

„Also: Ich habe euch von Hühnern und anderen Vögeln erzählt. Ich habe über unseren Lifestyle geredet. Und über Gott im Himmel, der unser Vater ist. Und über Prioritäten im Leben.
Ihr braucht euch keinen Stress machen, Leute. Sorgen sind nicht nötig. Wer Gott vertraut kommt gut durchs Leben. Als Pastor, Zollbeamter oder in der Ausbildung im Knast.
Das wollte ich euch sagen. Und jetzt bete ich noch.“

Mehr dazu im Skript: Mt 6,25-33_Gott vertrauen statt sich zu sorgen_Andacht JVA