Rezension und Zitate: Harmlos. Kraftlos. Ziellos. Die Krise der Predigt und wie wir sie überwinden

Eickhoff, Klaus 2009. Harmlos, Kraftlos, Ziellos. Die Krise der Predigt – und wie wir sie überwinden. Witten: R. Brockhaus im SCM-Verlag.

Pfarrer Klaus Eickhoff hat ein Buch zur Krise der Predigt geschrieben. 460 Seiten sind es geworden und es ist gleichzeitig seine Doktorarbeit. Wie man von ihm erwartet, ist es recht deutlich, manchmal polemisch und auf jeden Fall sehr anregend. Sein Blick richtet sich eher auf die Volkskirche, aber Freikirchlier profitieren auch sehr von dem Buch. Es ist ein Buch, das Verkündiger für ihre eigene Verkündigung inspiriert.

  • In Teil 1 behandelt er die Wahrnehmung zur Situation der Predigt: Der Anspruch, Die Wirklichkeit, Die Nöte hinter der Wirklichkeit.
  • In Teil 2 geht es um den biblischen Befund zum Predigen: Die Sendungen Gottes, Das Ziel der Sendung Jesu: Um Gottes Willen Verlorene Retten, Biblische Verkündigung im Zeichen der Sendung.
  • Der 3. Teil ist dann eine Folgerung: Predigen als Sammlung zur Sendung. Eickhoff plädiert für einen erneuerten Predigtdienst, für Predigt als Segnungsrede und für das sendungsorientierte Predigen.

Eickhoff schreibt viel über die Predigt, aber sein Buch enthält auch viele Anregungen zum Gemeindeaufbau und zur gabenorientierten Mitarbeiterführung. Das Buch ist bissig, aufrüttelnd und inspirierend.

Ich habe im Anhang die für mich wichtigsten Zitate festgehalten:

Rezension & Zitate: Predigtlehre (Rudolf Bohren)

„Auch das Machbare ist zu bedenken. Predigten werden >gemacht<, sonst bedürfte es keiner Predigtlehre. Aber Predigen ist mehr, als wir machen können. Techniken und Rezepte sind nie irrelevant, aber sie sind auch nie Göttinnen, deren Kult den dürren Feldern der Homiletik neue Fruchtbarkeit verheißt: Fruchtbarkeitszauber ist auch im Gewande der Rationalität ein fauler Zauber! – Die Spannung zwischen dem Machbaren der Predigt und dem nicht herzustellenden Wunder ist nicht aufzulösen“ (Bohren 1980:32).

Die Predigtlehre von Rudolf Bohren gilt als der Klassiker der Homiletik. Bohrens Werk ist in fünf Teile unterteilt, die insgesamt 32 Paragraphen enthalten:

  1. Anläufe
  2. Das Woher der Predigt
  3. Die Zeitformen des Wortes: Erinnerung – Verheissung – Gegenwart
  4. Der Prediger
  5. Der Hörer

Ich habe in der angehängten pdf die für mich wichtigsten Zitate festgehalten, auch mit dem Ziel andere Verkündiger zu inspirieren. Es sind 16 aus dem 592-seitigen Buch.

Neues Predigtkonzept online: Prediger 5,9-19 / locker besitzen

Der Prediger zeigt das Sucht- und Sorgenpotential von Reichtum auf, der dabei aber nur falsche Sicherheit bietet, schnell verloren gehen kann und auf das irdische Leben begrenzt ist. Deswegen ist es immer besser, das Leben an sich und möglichen Reichtum locker zu genießen und ihn als fettes Geschenk von Gott zu betrachten.

Hier auch als Podcast: https://www.veitc.de/predigt-uber-pred-119-121-locker-geniesen/

I. Einleitung
II. Textlesung
III. Predigt:
1. Mit Besitz wird deine Sehnsucht nicht erfüllt
2. Nur mit Besitz kannst du nicht locker sterben
3. Jeder hier ist Besitzer – auch du und ich
4. Mit Gott kannst du deinen Besitz genießen
IV. Abschluss
V. Literatur
VI. Auslegungsansätze Prediger/Kohelet

Pred 5,9-19 – locker besitzen – Predigt Veit Claesberg restart 2010-2011

Neues Predigtkonzept online: Prediger 11,7-10 / locker genießen

SAMSUNG DIGITAL CAMERAEine neues Predigtkonzept ist online: Prediger 11,7-10: locker genießen

Skopus:
Der Prediger fordert junge Menschen auf, ihr Leben zu genießen, weil das Leben kurz ist. Dabei sollen sie den Herrn des Lebens im Blick zu haben.

I. Einleitung
II. Predigt:
1. Erkenne deine Lebensphase
2. Veränderungen in deiner Lebensphase
III. Textlesung
3. Genieße deine Lebensphase
4. Gestalte deine Lebensphase
IV. Abschluss

Einmal als Predigtversion und einmal als Version in Richtung Bibelarbeit im Rahmen einer Jugendstunde.

Predigt über Pred 11,9-12,1: Locker genießen

Der Prediger fordert junge Menschen auf ihr Leben zu genießen, weil das Leben kurz ist. Dabei sollen sie den Herrn des Lebens im Blick zu haben.
Abschlusspredigt re:start 2010/2011