Bildung möglich machen!

Man kann es sich kaum vorstellen: Es gibt Schulen, es gibt auch eine Schulpflicht – zumindest für die Grundschule – aber Kinder gehen nicht zur Schule, weil sich die Eltern den Besuch der Schule nicht leisten können. Kontrolliert wird das nicht. Ist halt so.
Das erleben wir bei unserem Hilfsprojekt HelpMy in Yangon. Und so entsteht ein Kreislauf der Armut und des Nichtwissens. Diesen Kreislauf durchbrechen wir mit unserem “Scholarship-Program”. Mit 25 € pro Monat fördern Paten aus der ganzen Welt den Schulbesuch ihres Patenkindes. Für ein Jahr, fünf Jahre, neun Jahre oder elf Jahre, so lange man will und jederzeit kündbar. Durch die Patenschaften verändern Menschen das Leben von vielen Kindern direkt und entscheidend.

Dieses Jahr kommen 27 Kinder aus unseren drei Kindergärten, die sich die Schule nicht leisten können. Hier erfährst du, wie du in fünf einfachen Schritten Paten werden kannst. Falls du Interesse an einer Patenschaft hast, schreibe mir eine PN per Mail. Ich schicke dir gerne eine Patenschaftserklärung.

Ich freue mich über dein Voting

Liebe Freunde,

wir haben unser Hilfsprojekt HelpMy(anmar) für einen Wettbewerb angemeldet und würden uns sehr freuen, wenn ihr dafür abstimmen würdet (ist jeden Tag einmal möglich, bis Anfang April). Dadurch könnten wir einen Förderpreis gewinnen, der dem Projekt und den Kindergärten finanziell richtig gut tun würde:

Hier der Link: https://chrismongemeinde.evangelisch.de/profile/evangelisch-freikirchliche-gemeinde-wiedenest/

Vielen Dank!

Kindergärten und andere Projekte laufen stabil / Update HelpMy September 2017 (Ergänzung 16.10.17)

Ergänzung vom 16.10.2017 (ursprünglicher Artikel vom 22.09.2017):

Weiterhin ist die Lage im Rakhine-State sehr angespannt. Mittlerweile geht man von 500.000 geflüchteten muslimischen Rohingya aus, so dass sich das größte Flüchtlingscamp der Welt gebildet hat. Hier dazu ein Bericht des Spiegels und ein weiterer Artikel.

Eine finanzielle Unterstützung zur Linderung des Leids der Rohingyas muss durch direkte Spenden an kompetente Hilfswerke vor Ort geschehen. Von von unserer Seite bestehen keine Kontakte in dieses Gebiet.

Folgende Hilfswerke kann ich empfehlen:

 

Liebe Spenderinnen und Spender, Paten, Beter und Interessierte,

in den letzten Tagen ist Myanmar weltweit in den Schlagzeilen.
Die Berichte zeigen deutlich, dass dieses Land noch ganz am Anfang einer demokratischen Entwicklung steht, die jederzeit auch aus dem Ruder laufen kann. Umso dankbarer bin ich, das unsere Projekte von den Unruhen im Rakhine-Staat nicht betroffen sind. Und dennoch erleben neue Gemeindemitglieder, die sich für Jesus entscheiden, auch in den Slums von Yangon Diskriminierung. Aber dazu unter den einzelnen Punkte mehr.

1. Die Situation um die Rohingya
Myanmar ist ein Vielvölkerstaat mit sage und schreibe 135 Ethnien. 75% der Bevölkerung sind Birmanen. Das Land besteht auf 15 kleinen Staaten. Einer davon ist der Rakhine-Staat (Arakan-Staat), in dem die Rohingya leben. Sie stellen dort die zweitgrößte Bevölkerungsgruppe, neben den buddhistischen Rakhine. Es ist eines der ärmsten Gebiete in Myanmar. Der Staat liegt an der Grenze zu Bangladesch. Die Rohingyas sind Moslems und werden von der Regierung nicht als Staatsbürger anerkannt. Es handelt sich um einen uralten Konflikt, der nie richtig gelöst wurde. Zur Situation hier ein Bericht der Deutschen Welle:
http://www.dw.com/de/myanmar-suu-kyi-will-keine-gewalt-gegen-rohingya-minderheit/a-40572339
Zum Hintergrund zu den Menschen der Rohingyas hier ein englischer Bericht: http://www.dw.com/en/rohingya-people-in-myanmar-what-you-need-to-know/a-40340067
Bitte betet mit für diese Situation. Wir haben das als Gemeinde am Sonntag in den Gottesdiensten getan.
Der Konflikt liegt geschätzt ca. 25h Autofahrzeit von Yangon entfernt, allerdings nur ca. 600km Luftlinie. Es handelt sich um eine völlig andere Gegend mit völlig anderen Bedingungen. Der Konflikt hat auf unsere Projekte keinen direkten Einfluss.

2. Die Kindergärten: sie laufen stabil und alle Abgänger können nun in die Schule gehen (24+4 von 24+4)
Unsere beiden Kindergärten laufen stabil. Oben ein Bild aus dem Juli.
Es ist für mich ein Wunder, dass wir allen 24 Abgänger von diesem Jahr, plus 4 weiteren Abgänger vom letzten Jahr, ein Schul-Stipendium vermitteln konnten. Es sind alles Kinder, die sich sonst die Schule nicht hätten leisten können. Dafür sage ich allen, die eine Patenschaft übernommen haben, herzlichen Dank.

3. Die Gemeindegründung ist ein Jahr alt geworden / Diskriminierung von neuen Christen durch Angehörige / Segen erleben

Oben drei Bilder aus diesem Monat (September 2017). Die Gemeindegründung ist nun ein Jahr alt geworden und das wurde gefeiert.  Pastor K. empfindet es als ein Liebesgeschenk aus Deutschland, dass die Gemeindegründung und die Kindergärten möglich geworden sind.
Aber er berichtet auch von Menschen, die stark darunter leiden, dass sie sich für Jesus entschieden haben. Familienmitglieder und  Nachbarschaft lassen manchmal deutlich ihren Unmut spüren.

Vielen Dank für eure Unterstützung.