Veit
Summary: The Pastoral Leader as a Prophet – The Baptist Pastor Arnold Köster (1896–1960) in Opposition to the Nazis

You can now order my book also in the US (amazon.com) or the UK (amazon.co.uk): https://amzn.to/2LuQGl9
But attention: It is written in German language. Here is a short summary in English:
The Pastoral Leader as a Prophet
The Baptist Pastor Arnold Köster (1896–1960) in Opposition to the Nazis
Summary
This book is about the life and leadership of the Baptist preacher Arnold Köster (1896–1960). He is considered one of the sharpest and steadiest NS critics in the Third Reich. During the Third Reich he prophetically proclaimed the word of God while leading his church in Vienna and, at the same time, questioning the Nazi regime.
The work contains a complete account of Köster’s leadership. It presents, for the first time ever, an overall picture of Köster’s understanding of prophecy and discusses more recent models of prophetic-pastoral leadership. Based on quotations from his sermons, it becomes clear that Köster assigned the prophetic office to the entire congregation, but rejected the term “prophet” for himself (Köster’s paradox).
The emphasis here is on Köster in the context of the German Baptist Union and its conduct during the Nazi era. By way of contrast, it is clear that Köster, along with his local fellowship, put up resistance on the subject of church-prophecy.
Finally, with the matter of what today’s leaders can learn from Köster is addressed.
Keywords
Baptists, Union of Evangelical Free Churches, Third Reich, Leadership, National Socialism, Pastor, Prophet, Preacher, Preaching, Resistance
Erschienen: Mein Buch über Christian Leadership
Ein ungewöhnlicher Ansatz, pastorale und historische Theologie miteinander zu verknüpfen und auf ethisch-theologische Fragestellungen zu beziehen. Der vorliegende Band kann ein Impuls sein, diese Fragen pastoraler Verantwortung für die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen zu reflektieren.
Pastor Reinhard Assmann
Ich freue mich sehr, dass mein Buch über Arnold Köster erschienen ist. Arnold Köster war einer der sehr wenigen freikirchlichen Pastoren, die während der NS-Zeit mutig von der Kanzel gegen die unmenschlichen und antichristlichen Unarten der NS-Ideologie gepredigt hat. Er leitete durch Verkündigung und hielt seine Gemeinde auf Kurs. Ich vergleiche sein Handeln mit heutigen pastoralen Leitungsmodellen und arbeite besonders den prophetischen Aspekt von Leitung heraus.

Das Buch kann bei BoD oder Amazon oder auch in jedem Buchhandel für günstige 9,90 € versandkostenfrei bestellt werden. Außerdem erscheint bald eine eBook-Ausgabe.
Ich danke dem Oncken-Archiv Elstal, die das Buch als Band 8 der renommierten Schriftenreihe „Baptismus-Dokumentation“ veröffentlicht haben.
Podcast: Play in new window | Download
Drei prägnante Zitate von Bonhoeffer zur christlichen Gemeinschaft

Drei prägnante Zitate von Bonhoeffer zur christlichen Gemeinschaft:
„Wer mehr haben will, als das, was Christus zwischen uns gestiftet hat, der will nicht christliche Bruderschaft, der sucht irgend welche außerordentlichen Gemeinschaftserlebnisse, die ihm anderswo versagt blieben, der trägt in die christliche Bruderschaft unklare und unreine Wünsche hinein. An eben dieser Stelle droht der christlichen Bruderschaft meist schon ganz am Anfang die aller schwerste Gefahr, die innerste Vergiftung, nämlich durch die Verwechslung von christlicher Bruderschaft mit einem Wunschbild frommer Gemeinschaft, durch Vermischung des natürlichen Verlangens des frommen Herzens nach Gemeinschaft mit der geistlichen Wirklichkeit der christlichen Bruderschaft. Es liegt für die christliche Bruderschaft alles daran, dass es vom ersten Anfang an deutlich werde: Erstens, christliche Bruderschaft ist kein Ideal, sondern eine göttliche Wirklichkeit. Zweitens, christliche Bruderschaft ist eine pneumatische und nicht eine psychische Wirklichkeit.“ (: 22)
„Unzählige Male ist eine christliche Gemeinschaft daran zerbrochen, dass sie aus einem Wunschbild heraus lebte … Je bälder die Stunde dieser Enttäuschung über den Einzelnen und über die Gemeinschaft kommt, desto besser für beide.“ (: 23)
„Wie der Christ sich nicht dauernd den Puls seines geistlichen Lebens fühlen soll, so ist uns auch die christliche Gemeinschaft nicht dazu geschenkt, dass wir fortgesetzt ihre Temperatur messen.“ (: 26)
Aus: Bonhoeffer, Dietrich 2001. Gemeinsames Leben, Gütersloher Verlagshaus: Gütersloh.
Vier Predigt/Bibelarbeits-Konzepte zum Buch Daniel
Vier Predigt/Bibelarbeits-Konzepte zum Buch Daniel. 2013 war ich Verkündiger auf den Berliner Mai-Bibeltagen. Das Thema lautete: Auffallend leben. Die Predigten sind als Podcast veröffentlicht. Hier folgen nun die Skripte:
- Predigt 1: Daniel 1,1-21_auffallen im Lebensstil_Gemuese_Predigt VC BMT13
- Predigt 2: Daniel 3,1-30_auffallen wenn es drauf ankommt_Feuerofen_Predigt VC BMT13
- Predigt 3: Daniel 5_auffalen weil Gott auffällt_Schrift an Wand_Predigt VC BMT13
- Predigt 4: Daniel 6_auffallen im Gebet_Löwengrube_Predigt VC_BMT13
10 Argumente warum effektive regelmäßige Meetings die Kirche nach vorne bringen
10 Argumente, warum effektive regelmäßige Meetings die Kirche nach vorne bringen
Immer wieder muss ich Menschen im Rahmen der Gemeindearbeit überzeugen, dass offizielle Teamtreffen (Meetings) wichtig sind und regelmäßig stattfinden müssen. In einem Buch über Teamarbeit habe ich gelesen, dass Meetings den Herzschlag jedes Teams ausdrücken. Dies ist längst nicht jedem bewusst. Das hat mich zu diesem kurzen Artikel veranlasst.
Ich stehe auf Meetings. Ich halte sie im Rahmen der Gemeindearbeit – egal ob sie im hauptberuflichen oder nebenberuflichen Rahmen stattfinden – für eine der effektivsten Arbeitsformen, um die Entwicklung der Kirche oder einer Organisation zu gestalten. Wichtig ist, dass sie einer Tagesordnung folgen und gut moderiert sind – sonst sind sie lähmend und oft Zeitverschwendung. Aber das kann man ja vermeiden.
Und auch die Arbeitsweise ist erstmal zweitrangig. Man kann ein Meeting agil oder mit starker und vorbereiteter Sitzungsleitung aufziehen. Wichtig ist, dass der Wille zur Teamarbeit da ist und die Vision herrscht:
Mit unserem Treffen hier werden wir das Reich Gottes mitbauen.
Denn warum sonst sollte man sich im Rahmen der Gemeinde zum Arbeiten treffen?!
Hier einmal ein 10 Argumente für Meetings:
- Meetings sind die Lagerfeuerzeiten des Teams
Das Team kommt zusammen, begegnet sich, tauscht sich aus, erlebt Gemeinschaft, arbeitet an Probleme und Lösungen und trifft sich mit und vor Gott. - Meetings sind Entscheidungs- und Lösungsorte
Anfragen, Probleme, Erkenntnisse und Entscheidungen werden für das nächste Meeting auf die Tagesordnung geschrieben und dann angegangen. Nicht vorher. Oft wird im Rahmen der Gemeindearbeit von Leuten sofort eine Lösung verlangt. Das ist nicht nötig, sondern man kann sie beim nächsten Team-Treffen besprechen. In Meetings holt sich ein Team und der einzelne Teamer auch die nötige Sicherheit, wenn es darum geht unpopuläre Entscheidungen vor anderen zu verantworten. Sie wurden im Team getroffen und das Team steht damit hinter der Entscheidung. - Meetings sind Gebetszeiten
Hier kommt das Team vor Gott gemeinsam zusammen. Es werden Anliegen ausgetauscht und visionäre Gedanken werden vor den Herrn gebracht. Das Team kann Zeiten einbauen, auf denen es besonders auf Gott hört. - Meetings bieten flexible Möglichkeiten
Das Arbeits-Meeting: hier werden Dinge zur laufenden Arbeit besprochen
Das Klausur-Meeting: hier werden Lösungen und Visionen erarbeitet. Hier wird Wechsel vorbereitet und geplant.
Das Akut-Meeting: hier handelt es sich um eine Sondersitzung, aufgrund eines akuten Problems.
Das Social-Meeting: hier geht es darum, als Team gemeinsam etwas zu erleben oder zu feiern. Es dient dem Teambuilding. - Meetings sind Visions-Schmieden
In längeren Meetings wird nach vorne gedacht und weiterentwickelt. Es kann grundsätzlich gearbeitet werden. Schlaue Sitzungsleiter unterscheiden zwischen Dingen, die in einem Arbeits-Meeting und einem Klausur-Meeting besprochen werden können.
- Meetings sind Ort der Wiedervorlage
Gute Meetings überprüfen die Beschlüsse und ToDo’s, die aus dem letzten Meeting entstanden sind. Dadurch werden Prozesse gesteuert, Dinge wirklich angepackt, Fortschritte berichtet und Sackgassen erkannt. Damit sind sie Orte des Controllings. Sie sind wie ein doppelter Boden für Beschlüsse, die nicht runterfallen, sondern nur ins Netz des nächsten Meetings, wenn sie vergessen werden sollten. - Meetings sind wiederkehrende Auffangbecken
Durch die Regelmäßigkeit von Meetings, egal ob jede Woche, jeden Monat, vierteljährlich, halbjährlich oder jährlich, werden Probleme, Menschen, Handlungsaufträge regelrecht „aufgefangen“. Auch wenn man mal etwas vergessen hat oder wenn mal ein wichtiges Teammitglied gefehlt hat … Es kommt ja ein neues Meeting. Im besten Fall gibt es sogar ein Ergebnisprotokoll, was das Meeting dokumentiert. - Meetings sind Schulungsorte
Meetings können als Weiterbildungsorte genutzt werden, in dem man zum 10min eine Intervision macht oder sich nach einem kurzen Impuls austauscht. Dies eignet sich besonders für Meetings, die alle 14 Tage stattfinden und durch deren Häufigkeit viele kurze Impulse möglich sind, die sich auf die Dauer rentieren. - Meetings sind Orte der Verantwortung und Beteiligung
Durch Meetings wird deutlich, dass die Verantwortung bei vielen liegt und nicht nur bei einem. Gemeinsam wird geredet, entschieden, delegiert, unterstützt, korrigiert, diskutiert. Im besten Fall sind Meetings Arenen der Kooperation (Reinhard K. Sprenger). - Meetings sind Anschuborte
In Meetings werden Dinge für andere Meetings vorbereitet, z.B. wenn Dinge auf einer höheren Ebene entschieden werden. Um Dinge anzuschieben, kann man mit dem Votum aus einem Meeting in einem anderen Meeting Themen auf die Agenda setzen und nach vorne bringen.