Vertrauen wagen

Vertrauen wagen

Vertrauen begleitet mich wie ein unsichtbarer Faden durch mein Leben. Dank meiner Eltern, die mir in vielen Bereichen ein Grundvertrauen entgegenbrachten, entwickelte ich Selbstvertrauen. Auch das Gottvertrauen spielte und spielt eine große Rolle in meiner Familie. In schwierigen Zeiten vertrauten wir Gott und beteten um Hilfe und Führung.

Vertrauen ist der Schmierstoff für gutes Zusammenleben. Menschen, die sich vertrauen, können viel erreichen und sich gemeinsam gut entwickeln. In einer vertrauensvollen Familie blüht man auf. Schüler, die ihrer Lehrerin vertrauen, lernen besser. Teams, die vertrauensvoll zusammenarbeiten, können große Projekte verwirklichen. Ehepartner, die sich vertrauen, bilden starke Duos.

Manchmal wurde mein Vertrauen auch schon enttäuscht, aber zum Glück nicht oft. Ich habe gelernt, dass Vertrauen nicht naiv sein sollte, sondern auch eine produktiv-kritische Note erfordert. In der „Corona-Krise“ wurde Vertrauen enorm auf die Probe gestellt. Man musste den Expertinnen und Experten aus Gesundheit und Politik vertrauen. Vertrauen war wichtig, um die Krise zu bewältigen. Aber auch dabei war manchmal durchaus produktiv-kritisches Hinterfragen nötig, wie im Nachgang hier und da deutlich wird.

Als Christ setze ich mein Vertrauen vor allen Dingen auf Gott, der sich in der Bibel bezeugt – ich wage Gottvertrauen. Glaube und Vertrauen sind eng miteinander verwoben. Weil ich glaube, bete ich. Ich gebe meine Sorgen bei Gott ab. Mein Gottvertrauen motiviert mich, nach biblischen Werten zu streben und zu handeln. Mein Glaube spornt mich an, den Nächsten zu lieben und Menschen von Jesus Christus zu erzählen. Ich habe begründete Hoffnung, dass eine bessere Welt kommen wird, ohne Leid und Tod. Der Schreiber eines biblischen Buches drückt es so aus: „Glauben heißt Vertrauen, und im Vertrauen bezeugt sich die Wirklichkeit dessen, worauf wir hoffen. Das, was wir jetzt noch nicht sehen: im Vertrauen beweist es sich selbst … Durch solches Vertrauen gelangen wir zu der Einsicht, dass die ganze Welt durch das Wort Gottes geschaffen wurde und alle sichtbaren Dinge aus Unsichtbarem entstanden sind.“ (Hebräerbrief 11,1-3)

Gottvertrauen ist meine bewusste Entscheidung, die mein Leben bereichert, eine wertvolle übernatürliche Ressource, die ich schätze, wage und empfehle.

Artikel im PDF-Format: 2023-08-05_Leuchtturmworte_Vertrauen.pdf

Hebräer 11,32-40 | #VollesVertrauen | Folge 15

Neue Predigt als Video, Skript und Audio online: #VollesVertrauen | Predigt zu Hebräer 11,32-40

Folge 15 | Predigt vom 26.06.2024, in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Plettenberg-Wiesenthal, im Rahmen der Serie zum Hebräerbrief.

Hebräer 11

a. Einleitung
b. Verknüpfung zur Predigtserie
c. Predigt: #VollesVertrauen
1. Siegreiche GLAUBENShelden (32-35a)
2. GLAUBENSmärtyrer (35b-38)
3. Auf den GLAUBEN kommt es an (39-40)
d. Fazit: Lass dich anspornen und setze #VollesVertrauen auf den Herrn! (12,1a. 2b)

Predigtskript im PDF-Format: Hebr 11,32-40_VollesVertrauen_Kanzelversion

Hebräer 11,1-7: #Glaubenshelden | Folge 13

Predigt vom 04.02.2024, in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Plettenberg-Wiesenthal, im Rahmen der Serien zum Hebräerbrief. Folge 13 – Als Video, Skript und Audio online:

GlaubensheldenEinleitung: #Glaubenshelden
1. Glaube ist Vertrauen in Gottes Zusagen (1-2, NGÜ)
2. Der Glaube lässt uns die Wirklichkeit erkennen (3)
3. Die Glaubenshelden der Urgeschichte (4-7)
Conclusion

Vertrauen trauen

Folgender Artikel war Grundlage meiner WhatsApp-Predigt zum Thema Vertrauen während der Corona-Zeit. Der Artikel selbst war ursprünglich als Beitrag für einen Sammelband gedacht, der aber nicht gedruckt wurde. Daher habe ich ihn hier veröffentlicht.

Vertrauen trauen

  1. Warum ich mich traue zu vertrauen

Vertrauen war für mich immer eine Selbstverständlichkeit. Ich habe eine gesunde Portion Selbstvertrauen, vielleicht, weil mir meine Eltern in (fast) allen Bereichen ein Grundvertrauen entgegengebracht haben. Misstrauen herrschte selten; im Gegenteil, es gab Vorschussvertrauen. Außerdem hatten meine Eltern, wie viele in unserem Bekanntenkreis, ein enormes Gottvertrauen. Man sprach davon, dass man dem HERRN vertraue und alles IHM anbefehlen wolle. Es gab viele Höhen, für die man Gott dankte, und Tiefen, in denen sich die Familie vertrauensvoll an Gott wandte und um Hilfe und Führung bat. Dies erlebe ich bei meinen Eltern bis heute. So hat sich in mir ein Urvertrauen entwickelt, mit dem ich bisher gut durchs Leben gekommen bin.

Natürlich ist mein Vertrauen schon enttäuscht worden, wenn auch zum Glück nicht allzu oft. Manchmal war mein Vertrauen zu naiv, und ich musste lernen, stattdessen produktiv-kritisch zu vertrauen: das heißt beides, Möglichkeiten und Grenzen, zu erkennen und Vertrauensseligkeit und Skeptizismus gut auszubalancieren.[1]

Ich kann vertrauen. Aber kann ich Vertrauen können? Oder muss ich mich immer wieder trauen zu vertrauen? Ich glaube, Vertrauen ist eine Daueraufgabe, und ich muss mich immer wieder trauen, jeden Tag und jeden Tag neu.

Für Vertrauen treten wir auch bei WERTESTARTER* ein. Es ist ein zentraler und wichtiger Wert für uns und unsere Partner. Auf unserer Webseite schreiben wir:

„Vertrauen zueinander bereichert unser Leben. Ohne Vertrauen kann der Mensch nicht leben. Vertrauen wird in der Kindheit gelegt und prägt das ganze Leben. Ur-Vertrauen ist die Grundlage des Lebens. Als WERTESTARTER* vertrauen wir auf die Versprechen Gottes. Er hat uns Menschen das Leben gegeben und vertraut uns seine Welt an. Wir ermutigen Menschen, sich Gott anzuvertrauen und das Leben zu entdecken.“

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Sorgen entsorgen (Hakuna Matata): Pseudovideo, Skript und Audio

Eine Predigt zum Thema Sorgen.

Ich fordere uns dazu heraus, uns keine falschen Sorgen zu machen, die aus Unglauben (Misstrauen) gegenüber Gott entstehen. Ich zeige den Unterschied zwischen Sorgen aus Unglauben gegenüber einer vernünftigen Vorsorge auf. Es geht letztlich darum, dass wir uns fürsorgen für Gottes Reich und unsere Geschwister. Nichtchristen werden ermutigt, ihre Sorgen bei dem Schöpfer abzugeben, der für seine Geschöpfe sorgt und den Schöpfer als Vater anzunehmen.

Vertrauen trauen (Predigt als Skript, Audio und Pseudovideo)

Die Predigt wurde während des Lockdowns als Lesepredigt für den WA-Verteiler der EFG Bergkamen gehalten.

Einleitung: Vertrauen unter Tage
1. Warum ich mich traue zu vertrauen
2. Warum wir Vertrauen brauchen
3. Warum Gottvertrauen für Christen eine Beziehungssache ist
Conclusion: Warum es sich lohnt, sich zu trauen zu vertrauen