
„Nirgends wird die Tendenz zur künstlichen Harmonie deutlicher als in gemeinnützigen Organisationen mit moralischen Zielen, am allerdeutlichsten in Kirchen.“
Aus: Lencioni, Patrick 2014. Der Vorteil, Seite 53
Inspiration für Glaube, Leitung & Verkündigung

„Nirgends wird die Tendenz zur künstlichen Harmonie deutlicher als in gemeinnützigen Organisationen mit moralischen Zielen, am allerdeutlichsten in Kirchen.“
Aus: Lencioni, Patrick 2014. Der Vorteil, Seite 53
Gehalten im Rahmen eines Jugendgottesdienstes, der EFG Falkensee, 2020:
ERlebt – Gott in deinem Leben
Gott ist erfahrbar in unserem Leben. Viele glauben ja an „eine höhere Macht“ oder so etwas, aber in Jesus zeigt sich, wie Gott konkret ist und seine Liebe zu uns konkret wird.
1. Einleitung: Michelangelos Fingerbild
2. Mit Gott mein Leben leben (Me)
3. Gott? Wer oder was ist das? (We)
4. Gott suchen und finden: Jesus folgen wie Zachäus (God)
5. Call: Willst du es, dann wag es auch! (You)
6. Interaktion (We)
Wenn dich diese Ressource inspiriert hat, dann lade ich dich ein, mit einer Spende von 1 bis 5 € oder mehr meinen gemeinnützigen Verein HelpMy e. V. zu unterstützen. Hier geht das direkt über PayPal. Hier gibt es weitere Infos: www.helpmyanmar.de.
Ordination von nicht-heterosexuell lebenden Menschen
In diesem Artikel stelle ich meine persönliche und aktuelle Meinung zu folgender Ausgangsfrage dar:
Sollte eine Kirche nicht-heterosexuelle (oder queere) Menschen zu Pastoren oder Pastorinnen (Diakone, Diakoninnen, Pastoralreferenten, Pastoralreferentinnen) ordinieren?
Die Frage, ob man nicht heterosexuell lebende Menschen ordinieren sollte oder nicht, bewegt gerade (seit 2022) den Bund freier evangelischer Gemeinden K.d.ö.R. (dazu hier ein Bericht) und hat bereits und wird auch noch andere Freikirchen bewegen. Sie wird auch im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden K.d.ö.R. (BEFG) aufkommen. Die Entwicklung in unserer Gesellschaft fordert dazu heraus, die Frage alsbald zu beantworten.
Da ich in einer Gemeinde innerhalb des BEFG tätig bin und bis Mai 2023 vier Jahre Mitglied des obersten Leitungsgremiums (Präsidium) meines Freikirchenbundes war, habe ich mich intensiv mit der Frage beschäftigt. Diese Frage muss und darf eine Kirche oder ein Gemeindebund beantworten, da eine Kirche frei entscheiden kann, welche Voraussetzungen sie für die Ordination für bestimmte geistliche Ämtern ansieht.
Selbstverständlich leben wir in einem Land, wo jeder seine sexuelle Orientierung ausleben darf, wie er möchte, es sei denn Schutzbedürftige werden dadurch missbraucht. In den letzten Jahren sind dazu einige wichtige gesetzliche Rahmenbedingungen geschaffen worden. Besonders Gesetze, die Diskriminierung verhindern und verbieten, haben mich gefreut. Manchmal scheint mir dabei allerdings die Grenze nicht ganz klar definiert, ab wann Diskriminierung wirklich beginnt und bis wann eine abweichende Meinung zum gesellschaftlichen „Queerness-Trend“ toleriert werden sollte. Ich war auch nicht mit allen Gesetzen einverstanden, z. B. hätte ich mir gewünscht, dass die „Ehe für alle“ nicht gekommen wäre. Mir war die klare Unterscheidung vor der Gesetzesänderung zwischen einer Ehe zwischen Frau und Mann und einer gleichgeschlechtlichen eingetragen Partnerschaft lieber. Aber als Bürger eines demokratischen Staates, akzeptiere ich die parlamentarische Mehrheitsentscheidung in dieser Frage. Als Freikirchlicher akzeptiere ich sowieso in der Regel eher Freiheit als Einengung.
“It’s a shame that so many churches are married to a designed-by-Christians-for-Christian-only culture. A culture in which they talk about the Great Commission, sing songs about the Great Commission, but refuse to reorganize their churches around the Great Commission.” (:96)
Andy Stanley in: Deep & Wide. Creating Churches Unchurched People Love to Attend. Grand Rapids 2012: Zondervan
Keller, Timothy 2017. Predigen. Damit Gottes Wort Menschen erreicht. Gießen: Brunnen-Verlag.
Der bekannte amerikanische Theologe und presbyterianische Pastor Timothy Keller hat 2015 ein Buch über das Predigen geschrieben, das seit 2017 in Deutsch erhältlich ist.
Es gliedert sich auf 272 Seiten in drei Hauptteile:
Im Anhang erklärt er, wie man eine Auslegungspredigt schreibt.
Im Vorwort filtert Keller aus der Bibel drei verschiedene Ebenen der Verkündigung heraus. Ebene 1 ist das persönliche Gespräch, Ebene 2 sind Vorträge und Bibelarbeiten und Ebene 3 ist die Predigt. Eine Schlüsselrolle bei der Verkündigung des Evangeliums weist er der Predigt zu (:11).
Es folgt der ausführliche Prolog (:13f). Keller arbeitet heraus, dass eine gute Predigt vom Prediger abhinge (:14), aber eine vollmächtige Predigt vom Wirken des Heiligen Geistes abhängt (:15). Einen „perfekten Prediger“ zeige echte geistliche Beredsamkeit aus. Die habe „… aus der leidenschaftlichen Liebe des Predigers zu entspringen sowie aus der Liebe zu den Menschen vor ihm, deren ewige Seligkeit davon abhängt, ob sie diese Wahrheit annehmen oder nicht. Letztlich ist der Prediger immer zwei Hauptinstanzen verantwortlich: dem Wort Gottes und dem menschlichen Hörer.“ (:17). Es gehe darum, „Christus zu predigen“. Für Keller ist 1Kor 1,18-2,5 die möglicherweise wichtigste Bibelstelle über die Predigt, weil sie Christus, den Gekreuzigten, als den Schlüssel zum Verständnis von Bibeltexten benennt. Weiter gehe es darum das „Herz der Kultur“ zu erreichen, damit der Hörer verstehen und sein Denken konfrontiert werden kann (:21f). Wichtig sei es, das Wort und den Hörer zu lieben (:23f).
Jesus Christus
Ich fordere die jungen Leute im Gefängnis auf, an Jesus zu glauben, auch wenn sie ihn nicht sehen. Dafür nutze ich verschiedene Bilder von Jesus, die junge Leute evtl. im Kopf haben und illustriere sie mit Geschichte aus der Bibel. So soll ein Gesamtbild von Jesus entstehen. Dieser Jesus wird wiederkommen. Es ist richtig, ihm jetzt nachzufolgen. Zu dieser Nachfolge lade ich ein.