25 Jahre Deutsche Einheit – Gott sei Dank! / German Reunification – Thank you God!

Morgen feiern wir in Bergneustadt einen Dankgottesdienst mit allen Kirchen. Anlass: 25 Jahre Deutsche Einheit. Hier ist der Flyer: 25-Jahre-Deutsche-Einheit-Gott sei Dank_Flyer-Bergneustadt

Tomorrow we will celebrate a worship service with all churches in Bergneustadt. Occasion: 25 Years of the German Reunification. Praise the Lord!

Gutes Zitat Nr. 26: Leiterschaft

Heute gibt es mal drei gute Zitate aus dem Buch von Christian A. Schwarz, Die 3 Farben der Leiterschaft, alle Seite 95:

  • 22a„Leiterschaft darf nicht mit der Verwaltung des Status quo verwechselt werden. Ihr Wesen besteht vielmehr darin Veränderungsprozesse anzustoßen, die zu einem neuen und bessere Status quo führen.“ (:95)
  • „Ein wesentlicher Teil von Leiterschaft besteht darin Entscheidungen zu treffen, und der Zweck von Entscheidungen ist nicht der, die Mitarbeiter glücklich zu machen … Allgemeine Zustimmung ist kein Gütekriterium für Entscheidungen.“ (:95)
  • „Jede Entscheidung zieht die Kritik derer auf sich, die eine andere Sicht vertreten. Wenn Leiter versuchen, Entscheidungen so zu treffen, dass sie von allen Seiten Zustimmung erhalten, dann sorgen sie in Wahrheit dafür, dass die Gruppe oder Organisation, für die sie Verantwortung tragen, unter ihren gottgegebenen Möglichkeiten lebt. Warum leben unendlich viele Gruppen weit unter ihrem Potenzial? Weil ihnen ein Leiter fehlt, der es wagt, selber kühne Schritte zu gehen und sie von anderen zu erwarten.“ (:95)

Review: Partnerschaftlich. Dienend. Stark. Gemeinde leiten

Die AGB beschäftigt sich in 2015 mit dem Jahresthema „Gemeinde leiten“. Das finde ich sehr lobenswert. Dazu wurde ein Magazin mit dem Titel „Partnerschaftlich. Dienend. Stark. Gemeinde leiten“ herausgegeben. Es ist auch als Download erhältlich.
Positiv fällt mir auf, dass eine Bewegung versucht ihre Sicht zum Thema Leitung darzustellen. Abgesehen davon wird die Leitungssituation in den Gemeinden vor Ort sicher ganz unterschiedlich aussehen, weil jede Gemeinde innerhalb dieser Arbeitsgemeinschaft ja selbstständig ist.
Da ich zu einer Gemeinde dieser Bewegung gehöre und 12 Jahre – nicht nur, aber unter anderem – in den Jugendgruppen dieser Bewegung als Jumi unterwegs war, erlaube ich mir hier eine kritische Würdigung der Inhalte des Magazins (Jahresheft):

  • Was mir beim Titel des Magazins auffällt ist, dass das Wort „liebend“ fehlt. Ist denn nicht die Liebe die entscheidende Motivation für Leitungstätigkeit? Ich meine doch wohl. Leider wird die Liebe auch im Editorial (:3) nicht aufgegriffen. Bei der Definition der Gabe der Leitung (:4) fehlt die Liebe auch.
  • Ich empfinde die hier benutzte Definition von Leitung generell nicht so treffend. Die Gabe der Leitung wird als „außergewöhnlich“ bezeichnet. Ist denn nicht jede Geistesgabe außergewöhnlich? Außerdem soll die Gabe der Leitung „Ziele für die Zukunft“ setzen. Das ist natürlich eine wichtige Aufgabe von Leitern. Aber was ist denn mit der Gegenwart? Leitung findet doch vor allen Dingen im Hier und Jetzt statt. Die Geleiteten sollen „freiwillig und harmonisch“ zusammenarbeiten. Auch hier bin ich mir unsicher, ob das ein Ziel von Leitung sein muss. Natürlich hat ein Leiter daran Interesse, dass sein Team harmonisch und freiwillig arbeitet, aber Harmonie ist nicht immer das erste Ziel von Leitung.
  • Auf Seite 6 und 7 wird im einen Artikel der sogenannte 5-fache Dienst beleuchtet und mit der Arbeit auf einem Rettungsschiff verglichen. Es handelt sich lt. Autor um ein „Gedankenexperiment“. Auf dieses Experiment kann ich mich sehr schwer einlassen. Zum einen wird – wie oft beim fünffachen Dienst – die Gabe des Steuern (Kybernesis) und des Vorstehens viel zu wenig berücksichtigt, weil man zu einseitig versucht von Eph 4,11f her ein komplettes Leitungsmodell zu entwerfen. Immerhin wird vom Autor die wichtige und oft vernachlässigte Gabe der Kybernesis (Steuerung) aufgegriffen. Nur wie kommt er dazu, diese Gabe dem Lehrer zuzuordnen (:7)? Das scheint mir willkürlich. Natürlich kann ein Lehrer auch die Gabe der Kybernesis haben, aber das kann jedes der fünf beschriebenen Ämter. Dies erwähnt der Autor zum Glück im vorangestellten Artikel. Die Gabe des Vorstehens wird in dem Artikel gar nicht namentlich berücksichtigt. Der Hirte wird als Kapitän des Schiffes bezeichnet. Mit welchem Recht? Hier werden Ämter, Aufgaben und Begabungen aus meiner Sicht zu sehr vermischt.
  • Sehr positiv ist mir der Artikel ab Seite 10f „Das Vorbild – Leitung im Alten und Neuen Testament“ aufgefallen. Erst hier kommt dann endlich die Liebe unter 7.2 (:13) ins Spiel.
  • Der Artikel „Wie man Gemeinden führen kann“ (:14f) sticht ebenso positiv hervor, vor allen Dingen, weil hier das Thema Macht sachlich erörtert wird.
  • Ebenso sehr lesenswert ist der Artikel „Der Leiter vor Gott“, worin es um das Thema Selbstleitung geht.
  • Im Artikel ab Seite 24, wo es um das „Bruderschaftliche Prinzip“ geht, wird immerhin – zwar erst in der Mitte des Artikels – auf die wichtige Tatsache hingewiesen, dass die von Anfang an „Offenen Brüdergemeinden“ andere Ansichten zum Thema „Ältestendienst“ hatten, als die ehemals geschlossenen Gemeinden. Hier hätte ich mir gewünscht, dass der Artikel nicht so stark aus der „Freien“ Sicht geschrieben wird, sondern gerade die Ansichten von Müller und Kammer mehr berücksichtigt.
  • Der Artikel „Kleine Gemeinde – große Gemeinde“ (:28) geht auf das wichtige Thema der Größe einer Gemeinde in Bezug auf die Leitung ein. Sehr gut, dass dieser Aspekt aufgegriffen wird.
  • Ab Seite 30 wird im Artikel auf die Rolle des hauptberuflichen Mitarbeiters eingegangen. Hier hätte ich mir gewünscht, dass in der Rollenbeschreibung deutlich betont wird, dass der HM in erster Linie seiner Begabung gemäß eingesetzt wird. Stattdessen wird betont, dass er nicht dominant sein soll oder sich als wichtigste Person sehen soll. Das soll doch wohl kein Ältester oder Leiter!
  • Es wird noch in weiteren Artikel auf das visionäre Leiten eingegangen und auf das Leiten durch Verkündigung. Es gibt auch noch einige weitere Artikel, z.B. über den generellen Dienst von Ältesten in der Gemeinde.

Fazit: Das Heft ist ein Beitrag zum Thema Leitung. Beiträge zum Thema Leitung sind immer gut. Das Heft hat einige sehr starke Artikel. Gerade aber bei einigen Knackpunkt-Themen zum Thema Leitung in den Gemeinden dieser Bewegung vor Ort, die ich aus meiner subjektiven Erfahrung wahrnehme und erlebe, hätte ich mir stärker differenziertere Artikel gewünscht. Und die Liebe eines Leiters zu den Geleiteten hätte stärker betont werden müssen.

Update Projekt HelpMy: Kindergarten eröffnet

Liebe Unterstützer des Kindergartens in Myanmar,

es ist mir eine große Freude euch mitzuteilen, dass der Kindergarten im Juni eröffnet wurde! (Wir suchen weitere Unterstützer – Infos und Spendenmöglichkeit hier).

Jetzt gilt es, die Finanzierung sicherzustellen. Ich bin gespannt, was Gott noch vorhat in diesem Land und mit den Kontakten aus Deutschland dorthin. Meine Vision ist es weitere Kindergärten zu ermöglichen. Aber zunächst gilt es, das erste Projekt nachhaltig zu sichern.
Es ging so schnell, dass ich den Bericht für den Gemeindebrief unserer Gemeinde (EFG Wiedenest) noch mal für die nächste Ausgabe ändern muss.
Zunächst wurde der Vertrag unterzeichnet. Dann wurde kräftig renoviert. Das Haus liegt direkt gegenüber dem Slum. Außerdem wurden Bänke gekauft. Und sicher das wichtigste: geeignetes Personal wurde eingestellt.

28 Kinder aus dem Slum wurden aufgenommen und werden nun täglich in der Woche betreut. Zur Startfinanzierung habe ich 1100 € überwiesen und für den laufenden Betrieb im Juli 400 €. Dank euch! Diese Beträge sind aus deutscher Sicht so niedrig, dass es unglaublich erscheint, damit einen Kindergarten zu betreiben. Ein Zeichen dafür, wie arm das Land ist. Und dennoch ist es Geld, dass wir erst mal aufbringen müssen. Ihr habt dafür gesorgt. Ihr könnt dieses Mail auch an Freunde von euch weiterleiten und ihnen von dieser großartigen Entwicklung berichten. Vielleicht haben ja weitere Spender Interesse, sich daran zu beteiligen.

Pastor David dankt und ehrt Gott für dieses Wunder:
Thank you so much for the great work that you and the believers in Germany are doing for God and for the people in Myanmar. May the God of heaven bless richly each one of you and use each one of you for His glory and honor!

Er schreibt: Die Christen in Myanmar beten inständig für uns:
Hearty greetings in the matchless name of our risen Lord and Savior Jesus Christ! As we are here praying for you and for your dear ones hope that you all are doing well and secure under the protection of our loving God … Brother, every day, we are here praying for you, for your family, for your Pastoring work, for your church members, for our brothers and sisters those who are helping the preschool…

Und sie bitten auch uns um Gebet:
Brother, please continue to pray for this preschool ministry so that God would use as a useful instrument to be known the saving knowledge of Jesus Christ…. And, also pray God for his protection this ministry from all evil things …

Liebe Grüße

euer Veit Claesberg

25 Jahre Deutsche Einheit – Gott sei Dank! – Aktionen am 03.10.2015

Logo_Danken Feiern Beten - 25 Jahre Wunder der Freiheit_kleinRund um den Tag der Deutschen Einheit sind deutschlandweit geistliche Aktionen geplant. Gott wird gedankt und gleichzeitig wird für unser Land gebetet. Am 03.10.2015 feiern wir 25 Jahre Wiedervereinigung.
Informationen zu allen Veranstaltungen und Planungen gibt es hier auf der Website: www.3-oktober.de.

Außerdem soll es um 12.00 Uhr deutschlandweite Friedensgebete geben. Hier gibt es den Flyer dazu: Friedensgebet_Deutschland_3.Okt_Flyer

In meiner Stadt – Bergneustadt – wird es am 03.10. auch einen Gottesdienst geben. Verkündiger ist Dr. Volkmar Klein (MdB).