Ich persönlich bin Fan von Martin von Tours (ca. 317-397). Man kennt ihn als St. Martin. Aus einer Militärfamilie stammend, war für ihn zunächst die Soldatenlaufbahn angesagt. Als Fünfzehnjähriger wurde er zur kaiserlichen Leibwache in Mailand eingezogen. Im Alter von 17 Jahren diente er dann in der Reiterei. In dieser Zeit begegnete ihm am Stadttor von Amiens ein unbekleideter Mann. Es war mitten im Winter und bitterkalt. Er nahm seine Energiepauschale (sorry!), seinen Soldatenmantel und teilte ihn mit dem frierenden Armen. In der Nacht darauf erschien ihm Jesus Christus im Traum – bekleidet mit dem halben Mantel, dem er dem Bettler gegeben hatte. Das erinnert an die Aussage von Jesus aus dem Matthäusevangelium Kapitel 25, Vers 36: „Ich bin nackt gewesen und ihr habt mich gekleidet …“ Eine schöne Geschichte!
Deswegen feiern viele Christen in Deutschland – egal welcher Konfession – am 11.11. den Martinstag. Kinder erfahren durch diese Geschichte, dass eine gute Tat etwas bewirken kann. Eine gute Tat, ausgeführt im normalen Soldatenalltag, veränderte das Leben des frierenden Mannes, das Leben von Martin und inspiriert bis heute Menschen. Martin war ein Alltagsheld. Und Alltagsheldinnen und Alltagshelden gab und gibt es zum Glück viele.
Ich will auch immer wieder einer sein. Natürlich kann ich nicht allen helfen. Natürlich müsste man auch immer noch mehr tun. Die Not ist groß und überfordert mich. Aber das soll mich nicht davon abhalten, in meinem Alltag und Umfeld Gutes zu tun. Der US-amerikanische Pastor Andy Stanley sagt: „Do for one, what you wish you could do for everyone”. Übersetzt: “Tue für eine Person das, was du gerne für jeden tun möchtest“. Wir alle haben im Alltag dazu Gelegenheit und schaffen Unterschiede: Frierende müssen nicht mehr frieren, Leidende erleben Mitleid, Trauernde werden getröstet … und weil viele mitmachen, wird vielen geholfen. Das motiviert und entlastet mich zugleich.
Als Christ bin ich dankbar, dass Jesus Christus im Alltag an meiner Seite ist, ja mir sogar helfen wird den Tod zu überwinden. Das muss Martin von Tours auch verstanden haben, als er sich mit ca. 35 Jahren taufen ließ. Fünf Jahre später bat er um Entlassung aus dem Militär und wurde ein „Soldat Christi“. Er gründete das erste Kloster des Abendlandes, wurde Bischof von Tours und blieb bescheiden. Er lebte in einer Holzhütte vor der Stadtmauer. Im Jahr 397 starb er. Und ich feiere ihn noch heute – meinen Alltagshelden.
Artikel in der Rubrik „Leuchtturmworte“ im Suederländer Tageblatt, am 06.08.2022
„Die Hoffnung stirbt zuletzt“, sagt der Volksmund. Damit drückt er die Fähigkeit von uns Menschen aus, lange Krisen und Durststrecken zu meistern. Solange Hoffnung da ist, kämpfen wir. Hoffnung kann auch Vorfreude beinhalten: die große Hoffnung auf ein Baby oder die kleine, auf einen guten Urlaub, drücken dies aus. Manche Hoffnungen erfüllen sich leider nicht. So sind „unsere“ Fußballerinnen letzten Sonntag leider keine Europameisterinnen geworden – für die Engländerinnen hat sich ihre Hoffnung dagegen erfüllt.
Wenn ich die aktuelle Weltlage so betrachte, droht mir öfters mal die Hoffnung abhanden zu kommen. Eine ungute Angewohnheit von mir ist es sicher, ständig und mehrmals am Tag die Nachrichten zu checken. Das hat Suchtpotential. Experten raten daher nur einmal am Tag Nachrichten zu „gucken“. Aber Probleme, Krisen, Kriege und Streitigkeiten erscheinen mir auch dann noch sehr massiv. Die kurzfristige Perspektive für diesen Winter lässt mich jetzt schon im Hochsommer frieren und die langfristige Perspektive eines unkontrollierten Klimawandels verunsichert mich. Die Situation der Ukrainer macht mich fassungslos. Es gibt nur wenig Möglichkeiten, dass ich als Einzelperson etwas dagegensetzen kann. Gleichzeitig steigt der Druck.
Ich kann natürlich immer wieder Zeichen setzen, beten, sparen, umweltfreundlich leben, andere zum Guten anstiften und ermutigen. Das versuche ich auch. Dabei hilft mir die christliche Hoffnung. Die christliche Hoffnung, die neben dem Glauben und der Liebe einer der drei stärksten Trieb- und Lebenskräfte von Christen ist, glaubt, hofft und liebt, dass es einmal besser wird. Christen gehen davon aus, dass Jesus Christus einmal wiederkommen wird. Sie erwarten und bezeugen seine Wiederkunft. So ist es im Apostolischen Glaubensbekenntnis ausgedrückt: Christus wird kommen „zu richten die Lebenden und die Toten“. Er wird also Gerechtigkeit für alle herstellen – und dazu gehört auch Strafe. Aber das Buch der Christen – die Bibel – macht deutlich, dass das längst nicht alles ist. Christus ist weiter der Friedefürst, der Peacemaker, der Frieden zwischen Gott und Mensch und zwischen Mensch und Mensch herstellen wird. Christus ist der Erneuerer der Schöpfung. Christus ist der Abschaffer von Tod und Leid.
Christus ist die Hoffnung der Welt. Er ist auch meine Hoffnung. Deshalb lebe ich hoffnungsvoll und lade ein, sich mit ihm auseinanderzusetzen.
Folgender Artikel war Grundlage meiner WhatsApp-Predigt zum Thema Vertrauen während der Corona-Zeit. Der Artikel selbst war ursprünglich als Beitrag für einen Sammelband gedacht, der aber nicht gedruckt wurde. Daher habe ich ihn hier veröffentlicht.
Vertrauen trauen
Warum ich mich traue zu vertrauen
Vertrauen war für mich immer eine Selbstverständlichkeit. Ich habe eine gesunde Portion Selbstvertrauen, vielleicht, weil mir meine Eltern in (fast) allen Bereichen ein Grundvertrauen entgegengebracht haben. Misstrauen herrschte selten; im Gegenteil, es gab Vorschussvertrauen. Außerdem hatten meine Eltern, wie viele in unserem Bekanntenkreis, ein enormes Gottvertrauen. Man sprach davon, dass man dem HERRN vertraue und alles IHM anbefehlen wolle. Es gab viele Höhen, für die man Gott dankte, und Tiefen, in denen sich die Familie vertrauensvoll an Gott wandte und um Hilfe und Führung bat. Dies erlebe ich bei meinen Eltern bis heute. So hat sich in mir ein Urvertrauen entwickelt, mit dem ich bisher gut durchs Leben gekommen bin.
Natürlich ist mein Vertrauen schon enttäuscht worden, wenn auch zum Glück nicht allzu oft. Manchmal war mein Vertrauen zu naiv, und ich musste lernen, stattdessen produktiv-kritisch zu vertrauen: das heißt beides, Möglichkeiten und Grenzen, zu erkennen und Vertrauensseligkeit und Skeptizismus gut auszubalancieren.[1]
Ich kann vertrauen. Aber kann ich Vertrauen können? Oder muss ich mich immer wieder trauen zu vertrauen? Ich glaube, Vertrauen ist eine Daueraufgabe, und ich muss mich immer wieder trauen, jeden Tag und jeden Tag neu.
Für Vertrauen treten wir auch bei WERTESTARTER* ein. Es ist ein zentraler und wichtiger Wert für uns und unsere Partner. Auf unserer Webseite schreiben wir:
„Vertrauen zueinander bereichert unser Leben. Ohne Vertrauen kann der Mensch nicht leben. Vertrauen wird in der Kindheit gelegt und prägt das ganze Leben. Ur-Vertrauen ist die Grundlage des Lebens. Als WERTESTARTER* vertrauen wir auf die Versprechen Gottes. Er hat uns Menschen das Leben gegeben und vertraut uns seine Welt an. Wir ermutigen Menschen, sich Gott anzuvertrauen und das Leben zu entdecken.“
Folgender Artikel ist in der Herbstausgabe 2020 des Faltblattes „Frieden für Sie“ erschienen:
Jetzt leben – mit Ewigkeitsperspektive
Als Pastoralreferent höre ich manchmal den Vorwurf, dass Christen im Angesicht von Leidsituationen ständig auf den Himmel vertrösten würden. Das würde aber nun nicht wirklich was nützen, denn schließlich lebe man jetzt und müsse heute irgendwie klarkommen.
Das sind harte Vorwürfe. Wenn sie stimmen würden, dann wäre die christliche Hoffnung auf die Ewigkeit ein billiger Trost, der unsere Trauer um Verstorbene oder bei Leid und Mitleid kaschiert. Wir könnten also „besser essen und trinken, denn morgen sind wir tot“, wie der große Apostel Paulus schon im 1. Jahrhundert in einem seiner Briefe schreibt.
Wie gehe ich mit solchen Vorwürfen um? Ich nehme sie nicht an – denn sie sind haltlos. Als Christ lebe ich im Hier und Jetzt. Ich stehe mit beiden Beinen im Leben und das gerade weil ich an eine geniale Ewigkeit glaube, an einen Himmel in dem es kein Leid, keine Tränen, kein Tod, keinen Krieg, keinen Missbrauch, keinen Hunger, keine Unterdrückung, keine Viren, keine Überlastung und keine Wirtschaftskrise mehr geben wird. Im Himmel wird es überhaupt nichts mehr geben, was mir hier und heute ständig zusetzt. Das ist meine christliche Hoffnung.
Das alles wissen Christen von Jesus Christus, dem Auferstandenen und Todesüberwinder, dem sie nachfolgen und aus dem Buch, das er ihnen quasi hinterlassen hat, der Bibel. Der Apostel Johannes skizziert diese visionäre Hoffnung in seiner Offenbarung, Kapitel 21. Gott wird „wird alle ihre Tränen abwischen. Es wird keinen Tod mehr geben und keine Traurigkeit, keine Klage und keine Quälerei mehr. Was einmal war, ist für immer vorbei“, schreibt Johannes. Wir Christen glauben an einen Himmel oder eine Ewigkeit, die eine ganz andere Dimension hat, als wir sie kennen und die jegliche Vorstellung unserer Wahrnehmung sprengt. Sie ist übernatürlich, transzendent und göttlich. Sie ist eng mit der Wiederkunft von Jesus Christus verbunden. Und weil wir daran glauben, leben wir heute von diesem Glauben. Wir gestalten die Welt aktiv mit, weil wir eine lebendige Hoffnung haben. Eine Hoffnung, die über den Tod hinausgeht.
Deswegen habe ich z.B. am Anfang der Corona-Krise ganz bewusst einen Apfelbaum mit meiner Familie gepflanzt. Luther soll ja gesagt haben: „Und sollte morgen die Welt untergehen, ich würde heute noch einen Apfelbaum pflanzen“. Christliche Hoffnung ist lebendige Hoffnung, mitten in einer Pandemie. Und sie ist auch wirksam, wenn ich an einem offenen oder geschlossenen Grab eines Christen stehe. Ich bin davon überzeugt, dass ich die Person, die dort der Erde übergeben ist, wiedersehen werde. Sie wird auferstehen, weil Jesus Christus, ihr Erlöser, auch auferstanden ist und wiederkommen wird. Meine Ewigkeit ist für mich denkbar mit und durch Jesus Christus.
Deswegen empfehle ich Menschen, sich mit Jesus Christus auseinanderzusetzen und ihn und seine Ansichten kennenzulernen. Er macht aktiv, lebendig und hoffnungsvoll. Er ist das Leben! Wer Jesus Christus kennenlernt, lernt eine himmlische Dimension kennen. Mein Glaube ist lebendig in meiner Krankheit und in meinen Lebensumständen. Glaube an Jesus Christus heißt für mich in diese Dimension einzutauchen. Ich lebe im Jetzt und im Heute mit Ewigkeitsperspektive.
(Erschienen als Artikel für Gemeinde Aktuell – Gemeindebrief EFG Wiedenest – Juni 2014)
Dieser Artikel erklärt die unter uns (in der EFG Wiedenest) gewachsene Jüngerschaftsstrategie (Gemeindestrategie), den GEH4-Weg. Es ist hilfreich, ihn zu kennen. Jeder, der sich an der Gemeinde finanziell oder durch Zeiteinsatz beteiligt, hat nun die Möglichkeit klarer zu erkennen, was er unterstützt und dass es in einem großen geistlichen Zusammenhang gibt, der Jüngerschaft fördert. Wir können als Gemeinde unsere Aktivitäten jetzt besser beurteilen und prüfen, ob sie zur Umsetzung des Missionsbefehls dienen.
Braucht eine Gemeinde eine Jüngerschaftsstrategie?
Die Antwort ist „Nein!“, denn jede Gemeinde hat schon eine Strategie. Die Frage ist nur, ob sie es weiß – also die Strategie reflektiert hat – oder ob sie einfach Gemeindearbeit „laufen lässt“.
Eine weitergehende Frage ist natürlich, ob eine Gemeinde eine gute Strategie hat, also ob sie der Zeit, dem Kontext und der Bibel entspricht oder ob es sogar eine schlechte Strategie ist. Jesus Christus – unser Herr und Erlöser – hat uns in seinem Wort einen Auftrag gegeben. Er sendet uns (Joh 20,21). Er sagt uns an, dass wir seine Zeugen sein werden (Apg 1,8) und gibt uns den Missionsauftrag, denn es zu erfüllen gilt (Mt 28,18-20). Und einen Auftrag kann man gut oder schlecht erfüllen. Daher macht es Sinn, sich über die Jüngerschaftsstrategie Klarheit zu verschaffen (vgl. auch sinngemäß Lk 14,28 und ergänzend zum Auftrag für Leiter Eph 4,11f).
Weiter bleibt festzuhalten, dass über aller menschlichen Strategie immer das Wirken von Jesus Christus steht. Er ist derjenige, der die Gemeinde baut (Mt 16,18). Und er kann und darf jederzeit jede menschliche Strategie durchkreuzen.
Wir haben deshalb uns als Gemeindeleitung im letzten Jahr aufgemacht, um unsere Strategie neu zu entdecken und zu ordnen. Und auf die Frage, ob das wichtig ist, lautet die Antwort „Ja!“.
Welche Jüngerschaftsstrategie haben wir als EFG Wiedenest?
Uns war die Feststellung unserer Strategie wichtig, weil wir überprüfen wollten, ob wir mit unseren Gemeindeangeboten den großen Missionsbefehl von Jesus – Menschen zu Jüngern zu machen – in Wiedenest, seiner Umgebung und weltweit, erfassen.
Als Gemeinde haben wir ja schon seit längerem eine Vision, bzw. einen Auftrag (wachsen nach innen & außen – zur Ehre Gottes) und unsere „7 Kriterien“ (bewegende Gottesdienste, lebendige Kleingruppen, Verantwortliche Leiterschaft, angemessene Strukturen, liebevolle Strukturen, kontinuierliche Evangelisation, aktive Teilnahme an der Weltmission). Diese Vision leitet uns als Gemeinschaft. Als Gemeindeleitung haben wir die Verantwortung dafür, sie ständig zu überprüfen und im Blick zu haben. Nun haben wir mit der Zusammenfassung unserer Aktivitäten in der Jüngerschaftsstrategie eine Übersicht bekommen, ob das, was wir tun, dazu dient unsere Vision zu erreichen und die Kriterien zu erfüllen.
Beim Zusammenstellen aller Aktivitäten unserer Gemeinde haben wir entdeckt, dass wir uns gemeinsam auf dem Weg befinden. Wir haben diesen Weg als GEH4-Weg bezeichnet. C.L. hat das freundlicherweise in einem Logo verarbeitet.
Jeder der drei Buchstaben steht dafür für einen wichtigen Oberbegriff unserer Gemeindeaktivitäten:
Das „G“ steht für Gemeinschaft.
Das „E“ kommt gleich viermal vor und steht für Erreichen, Entscheiden, Entwickeln und Entsenden.
Das „H“ steht für Hilfe.
Wenn man so will, umrahmen das „G“ und das „H“ das vierfache „E“.
Im Einzelnen verbergen sich hinter den Schlagworten eine ganze Menge an Arbeitsbereichen und Aufgaben, die wir unter uns leben.
Gemeinschaft: Als Gemeinde sind wir eine Gemeinschaft. Und Gemeinschaft drückt sich aus in gemeinsamen Erlebnissen, auch als große Gruppe, die sich gemeinsam trifft oder sich immer wieder in neuen, kleinen und altersgerechten Gruppen begegnet. In dieser Gemeinschaft wird Liebe gelebt und an der Liebe werden wir erkannt. Dies kommt besonders in den Kleingruppen und Hauskreisen zum Tragen.
Erreichen: Als Gemeinde wollen wir Menschen mit der guten Nachricht, dass Jesus Sünder liebt und Rettung bringt, bekannt machen. Dies tun wir durch viele unterschiedliche Aktivitäten. Vor allen Dingen durch unser Lebenszeugnis in unserem unmittelbaren persönlichen Umfeld, aber auch durch Angebote wie Mutter-Kind-Kreise, Frauenevents, dem Seniorencafé, dem AK International, Investitionen in unseren Ort, dem Alpha-Kurs, Gottesdiensten im Altenheim, Projektevangelisation und natürlich durch die Gruppenarbeiten im Rahmen der Kinder- und Jugendarbeit und anderen Altersgruppen. Weiter ist auch die Öffentlichkeitsarbeit hier zu nennen.
Entscheiden: Menschen erreichen ist das Eine. Das Andere ist, diese Menschen auch vor die Entscheidung für Jesus Christus zu stellen. Dies tun wir immer wieder in Aufrufen durch Predigten und durch Angebote wie den Alpha-Kurs oder die Taufkurse. Natürlich findet das Erreichen auch durch persönliche Gespräche statt.
Entwickeln: Sind Menschen dann Nachfolger geworden, möchten wir sie in der Jüngerschaft fördern. Das gilt natürlich auch für uns selber, denn der Weg der Jüngerschaft kann viele Jahre dauern. Wir wollen gemeinsam Gott anbeten, stärken uns in Kleingruppen und Hauskreisen, hören auf Gottes Wort in den Gottesdiensten, besuchen Angebote des Gemeindeseminars. Durch das neue Jüngerjahr und das Gabencoaching möchten wir gezielter fördern. Im Rahmen des Kraftwerks und der Kinder- und Jugendarbeit bieten wir auch gezielt der jungen Generation geistliche Entwicklungsmöglichkeiten.
Entsenden: Die Entwicklung dient nicht zuletzt der Entsendung in die Welt und in den Alltag. Dazu gehört unser gelebtes Zeugnis auf der Arbeitsstelle oder in der Schule, die Mitarbeit als Christ in der Gesellschaft oder in der Gemeinde. Wir ermutigen und ermahnen uns, unsere Salzkraft zu erkennen und unsere Strahlkraft auszuleben.
Hilfe: Durch praktische Angebote wird Gemeinschaft und Liebe sichtbar. Wir bieten viel an, was eine geistliche Ausrichtung des Lebens möglich macht, durch Kindersegnungen, Hochzeiten und Beerdigungen. Weiter sind die Seelsorge- und Gebetsangebote unserer Gemeinde zu nennen und nicht zuletzt der Besuchsdienst und die praktischen Hilfsdienste, wovon viele ganz natürlich in persönlichen Beziehungen geleistet werden.
Nicht alle Aktivitäten sind oben aufgezählt worden. In unserer großen Gemeinde passiert noch viel mehr. Und das freut uns sehr.
Gepflastert ist der GEH4-Weg mit infrastrukturellen „Steinen“. Die sind für eine Organisation, die wir als Organismus Gemeinde ja auch bilden, lebenswichtig. Dazu gehören die Finanzverwaltung, der rechtliche Rahmen unseres Gemeindebundes, die Vernetzung mit anderen Gemeinden und Kirchen und die vielen Musikteams unserer Gemeinde, die uns in der Anbetung leiten, sowie die Dienstleistungen unserer Grunddienste und Hausmeister.
Fazit
Was Gott in den letzten Jahren unter uns hat wachsen lassen, begeistert uns. Als Gemeindeleitung und erweiterte Gemeindeleitung haben wir die Übersicht beraten und auf dem Mitarbeiterempfang im Januar zum ersten Mal vorgestellt. Wir haben den Eindruck, dass wir eine gute und angemessene Strategie haben, die sich auch weiterentwickeln darf. Nun haben wir ihr einen Rahmen gegeben. Der Rahmen soll uns deutlich machen. Wir sind gemeinsam auf dem GEH4-Weg – zur Ehre Gottes und zum Wohl der Menschen.