International Buy a Priest a Beer Day – 09. September

An dieser Stelle möchte ich auf den oft unterschätzen, aber sehr wertschätzenden International Buy a Priest a Beer Day (kurz: IBAPABD) aufmerksam machen, der am gestrigen Tag wieder weltweit gefeiert wurde. Ich habe mir ein Pint Bishops Finger gegönnt, ein Kentish Strong Ale.

Er findet jedes Jahr am 09. September statt und kommt ursprünglich aus dem katholischen Raum. Mittlerweile ist er aber – zu meiner Freude – überkonfessionell anerkannt und auch nicht an eine katholische Weihe gebunden, sondern die Geste steht allen geistlichen Ämtern in allen Kirchen offen – auch in Freikirchen (!). Inwieweit eine Ordination des Geistlichen/der Geistlichen nötig ist, ist mir nicht bekannt – sie schadet aber nicht. Seit über 10 Jahren feiere ich diesen Tag auch.

Der Tag habe eine lange Tradition, wie auf der internationalen Facebook-Seite zu lesen ist:

A beautiful tradition going back to St. Hopswald of Aleyard, the first person to take his priest out for a beer.

Es wird sagenhaft folgende Begebenheit berichtet:

Dieser festliche Feiertag geht auf die fromme Tat des heiligen Hopswald von Aleyard zurück, der als erster Mann seinem Priester ein Bier spendierte. Der Legende nach war St. Hopswald, von Beruf Braumeister, ein germanischer Heide, der von einem eifrigen katholischen Priester konvertiert und getauft wurde. Eines Tages beging St. Hopswald eine schwere Sünde. Ohne einen Moment zu verschwenden, rannte er schnell zu seinem Priester und beichtete. Später an diesem Tag, als er den Frieden eines reinen Gewissens besonders genoss, war St. Hopswald so von Dankbarkeit für den sakramentalen Dienst seines Priesters erfüllt, dass er zum Pfarrhaus eilte und anbot, seinem Priester ein Bier zu spendieren.

Quelle: https://catholicgentleman.com/2014/09/good-heavens-international-buy-priest-beer-day/

Mein Anliegen ist, dass diese Tradition auch mehr und mehr im deutschen Sprachraum Fuß fasst. Erfreulicherweise ist dem so. In Deutschland feiert man ihn als „Gib-deinem-Pfarrer-ein-Bier-aus-Tag“. 2024 wurde in der Brawo am Sonntag ausführlich berichtet.

Einsendungen oder persönliche Übergabe von Dosen oder Flaschen,  mit dem Tag entsprechenden Getränken, sind gerne willkommen.

Wohl bekomms!

Weiterführende Links:

  • Artikel von revPACman zum IBAPABD 2024
  • Artikel der Messdiener Leimersheim in deutscher Sprache zum IBAPABD 2024

RUN4Myanmar am 21.09.2024

RUN4Myanmar

Mach mit beim „Run4Myanmar“ – Laufen, Biken oder Wandern für Kinder in Yangon und unterstütze mein Herzensprojekt

Am 21. September 2024 heißt es: Gemeinsam aktiv werden für einen guten Zweck! Beim „Run4Myanmar“ setzen wir uns für die Kinder aus den Slums von Yangon ein. Ob du läufst, biken oder wanderst – jeder Schritt zählt!

Mit deiner Teilnahme hilfst du direkt, den Kindern vor Ort eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Es geht nicht um Bestzeiten, sondern darum, gemeinsam etwas zu bewegen und Hoffnung zu schenken. Schnapp dir deine Laufschuhe, dein Fahrrad oder deine Wanderstiefel und sei dabei!

Melde dich jetzt an unter www.run4m.de und mach mit – gemeinsam können wir viel bewirken!

Psalm 136: Gottes Güte währet ewig (Erntedank)

Predigt als Video, Audio und Skript online:

Predigt EFG Wiesenthal | 01.10.2023 | Erntedank
Gottes Güte währet ewig! | Psalm 136 nach Luther

Psalm 136, Erntedank

A. Einleitung: Du bist das Objekt der Begierde Gottes
B. Psalm 136 wirklich verstehen: Gott ist der HERR (1-4)
C. Predigt
1. Gott ist der geniale Schöpfer (5-9)
2. Gott ist der starke Retter (10-15)
3. Gott ist der Heimatgeber (16-22)
D. Conclusion: Gott ist unser Versorger (25-26)

Hebräer 11,1-7: #Glaubenshelden | Folge 13

Predigt vom 04.02.2024, in der Evangelisch-Freikirchlichen Gemeinde Plettenberg-Wiesenthal, im Rahmen der Serien zum Hebräerbrief. Folge 13 – Als Video, Skript und Audio online:

GlaubensheldenEinleitung: #Glaubenshelden
1. Glaube ist Vertrauen in Gottes Zusagen (1-2, NGÜ)
2. Der Glaube lässt uns die Wirklichkeit erkennen (3)
3. Die Glaubenshelden der Urgeschichte (4-7)
Conclusion

Gutes Zitat Nr. 67 | Christus

Der Christus Gottes! – Ich habe Jahrzehnte an diesem Christusgeheimnis gearbeitet und bin ganz losgekommen davon, daß wir es in der Bezeichnung: >Christus< nur mit irgend einem Nebennamen zu tun haben. Jesus, Josua, Joschua, das ist der mit dem Geiste Gottes erfüllte Name des Erlösers. Aber Christus, das ist sein Amt. Jesus ist der bevollmächtigte Gottes.

Arnold Köster in einer Predigt vom 18.11.1956 über Hebr 13,8-14 mit dem Titel „Was uns bleibt“, Seite 1.

Das Manuskript und das freie Predigen

„Ich weiß, daß es eine traditionelle Methode der Predigt ist, ein vollendetes Manuskript auswendig zu lernen. Dann braucht sich der Prediger nur an die aufgeschriebenen Worte erinnern, auch wenn er scheinbar frei zur Gemeinde spricht. Die Schrift der Predigt beherrscht die mündliche Predigt. Sehr fraglich, ob der Prediger ein wirkliches Gespräch führen kann. Das heißt, es ist sehr fraglich, ob er seiner Gemeinde begegnet. Ein Happening-Charakter gehört zum echten Gespräch. Freilich muß man sorgfältig ein Manuskript für die Vorbereitung aufschreiben, sonst würde die Predigt sicher schief gehen. Aber diese Vorbereitung muß vielmehr eine innere Vorbereitung sein als eine äußere. Der Prediger soll sein eigenes Wort als das Zeugnis des Evangeliums mit seiner lebendigen Stimme aussprechen lassen. Wenn er einmal von der Kanzel zu sprechen begonnen hat, soll er besser immer unverwandt die Gesichter der Hörer sehend sprechen. Wenn er nur auf das Manuskript sieht, wird kein spannendes Verhältnis zwischen dem Prediger und den Hörern entstehen. Hält der Prediger daran fest, was er im Manuskript geschrieben hat, und spricht doch mit der neuen Stimme, die ihm gerade an der Stelle gegeben wird, dann wird da ein lebendiger Redefluß hervorströmen. Nach dem Gottesdienst bleibt noch das Manuskript. Aber es ist einer abgeworfenen Haut ähnlich. Wenn der Prediger die Predigt neu schreibt, nicht mehr für die Hörer, sondern allein für die Leser, dann ist sie eine andere Sache. Auf jeden Fall ist eine Lesepredigt in diesem Sinne sekundär. Es ist sehr fraglich, ob jemand ohne Gottesdiensterfahrung eine Lesepredigt verstehen kann.“

Tsuneaki Kato (in Bohren & Jörns 1989:137f)