Life-Balance (Unterrichtsskript)

Hier ein Skript über Life-Balance. Es war eine Schulungseinheit, die ich für angehende Pastoralreferenten und Gemeindereferenten gehalten habe:

1. Vorüberlegungen & Thesen
2. Der Begriff „Life-Balance“
2.1. Definition
2.2. Das Leben ist ein Marathon
3. Die zwei wichtigsten Tools für die Life-Balance
3.1. Tool 1: Der Ruhetag
3.2. Tool 2: Die Stundenliste
4. Denkmodelle für die Life-Balance
4.1. Die drei Lebenstanks
4.2. Das Zeit-Balance-Modell von Seiwert
4.3. Das Modell der Lebenshüte von Seiwert
5. Das Lebensleitbild
6. Aus der Praxis: Wir leben balanciert…
7. Abschluss & Literatur

13LS_Selbstleitung_Life-Balance

Leaders! Stay grounded!

Stay Grounded!True North
(George, Bill, with Peter Sims, 2007. True North: Discover your authentic leadership, San Francisco: Jossey-Bass):

Leaders must stay grounded.
„To integrate your life, you must remain grounded in your authentic self, especially when the outside world is chaotic.” (:141)
“Leading is high-stress work. There is no way to avoid stress when you are responsible for people, organizations, outcomes, and the constand uncertainties of the environment. The higher you go, the greater your freedom to control your destiny but also the higher the level of stress. The question is not whether you can avoid stress but how you can control it to maintain your own sense of equilibrium.” (:141)

But how? Bill George gives us eight tips that could help us to stay grounded:

  •  your family: “These people move on to the next person, but my kids won’t move on.” (:142)
  • staying true to your roots: “Returning to where you came from is another important way to stay grounded.” (:144)
  • finding time to yourself: “… to think clearly about life, work, an your personal issues.”
  • spiritual and religious practices: “Authentic leaders who are religious talked abput the power of prayer, being a part of church groups, anf dinding solace at the church.”
  • taking sabbaticals
  • friends and community
  • measuring success: “Have you defined what success means for you and your life? Unless you have thought the answer to that question, you are at risk of letting others define success for you or trying to keep up with their definitions of success. Only when you can define what is most important in your life can you set the right priorities for your life and become an integrated leader.” (:147)
  • living with integrity: “Think of your life like a house, with a bedroom for your personal life a study for your professional life, a family room for your family, and a living room to share with your friends. Can you knock down the walls between these rooms and be the same person in each of whem? (:148)

Read the whole review here.

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Rezension: Die 7 Wege zur Effektivität

7 Wege…es ist eine sehr umfassende Rezension. Sie umfasst 17 Seiten. Hier gibt es nur die Einleitung. Mehr in der angehängten pdf…

Covey, R. Stephen, Die 7 Wege zur Effektivität – Prinzipien für persönlichen und beruflichen Erfolg, Offenbach: Gabal 17. Auflage 2010
5 von 5 Punkten  / 360 Seiten / 24,90

Das Lesen des Buches war für mich ein echter Gewinn. Ich gehe so weit, dass es zu den 10 besten Büchern gehört, die ich bis jetzt gelesen habe. Wer eine gefestigte Leitungspersönlichkeit anstrebt, muss dieses Buch lesen. Dafür spricht auch der Hinweis von über 15 Millionen verkaufter Exemplare auf dem Cover (mittlerweile lt. neuester Ausgabe 25 Millionen).
Der Autor Stephen R. Covey ist inzwischen verstorben. Über ihn gibt es einen deutschsprachigen Wikipedia-Artikel. Er war ebenfalls sehr religiös und gehörte zur Kirche Jesus Christi der Heiligen der letzten Tage (Mormonen).

Das Buch ist sehr komplex und einiges musste ich mehrmals lesen, bis ich es anwenden konnte. Nach dem Vorwort ist das Buch in vier Hauptteile gegliedert. Zunächst unterscheidet Stephen Covey Paradigmen und Prinzipien. Dann zeigt er drei Wege für den privaten Erfolg auf. Anschließend zeigt er weitere drei Wege für den öffentlichen Erfolg auf. Schließlich nennt er den 7. Weg zur Erneuerung. Es folgt noch ein Anhang.
Die Bearbeitung von Themen innerhalb des Buches ist nicht immer stringent. Manchmal mischt lässt Exkurse einfließen. Das macht eine Zusammenfassung nicht ganz einfach.
Die Rezension habe ich vor allen Dingen für mich persönlich geschrieben. Daher arbeite ich viel mit Zitaten, die mir wichtig geworden sind. Und so sind es auch 17 Seiten geworden (von 360).

14.08._Covey_Die 7 Wege zur Effektivität_Zusammenfassung

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Stanley: In der Gegenwart geerdet und die Zukunft im Blick – Leitungskunst

SAMSUNG DIGITAL CAMERAAndy Stanley spricht in seinem Leiterschaftspodcast (Andy-Stanley-Ladership-Podcaset), in der Episode vom 03.08.2012 über die Selbstleitungsaufgabe eines Leiters: Grounded Present but Future Focused – In der Gegenwart geerdet und die Zukunft im Blick.

Ich habe die Episode mal frei übersetzt. Ich habe mich auf die maskuline Form beschränkt. Leiterinnen sind aber ausdrücklich mit gemeint:

Leiter sind getrieben von der Zukunft. Sie blicken nach vorne. Sie suchen Ziele, Visionen, Gefahren,… Es ist ihre Passion und gleichzeitig ihre Herausforderung. Denn sie neigen oft dazu, nicht so sehr auf die Gegenwart zu achten.
Ein Leiter muss daher ein Rhythmus kreieren: Nach vorne blicken – und um sich herum blicken: „Looking ahead – looking around“.
Nach vorne zu blicken ist für einen Leiter nicht das Problem. Aber wie blickt er um sich herum?

Vision: Ein Leiter braucht dafür eine klare, deutliche Vision, wie die Zukunft einer Organisation aussehen sollte. Warum? Ein Leiter will den Fortschritt. Für ihn kann es einfach nicht genug Fortschritt geben und vieles scheint noch nicht erreicht. Hat der Leiter keine klare Vision, kann es für ihn nie genug Fortschritt geben.
Die Klarheit einer Vision macht den Leiter dagegen weise und ruhig. Sie berücksichtigt nämlich den Kontext und die Ressourcen einer Organisation. Sie lässt den Leiter auch umher blicken und erkennen, was schon erreicht wurde und bald erreicht wird. Sie fokussiert ihn, für die Zukunft, aber eben auch für die Gegenwart. Ohne klare Vision für die Gegenwart, gibt es keine Befriedigung. Ein Gefühl des Unbehagens kommt auf, weil so viel noch getan werden muss.

Rundblick: Drei Dinge sind – wenn die Vision klar ist – für den Rundblick zu beachten: 1. Gesundheit / 2. Emotionen im Umfeld / 3. Ehrliche Antwort, auf die Frage „Warum tue ich das wirklich?“

1. Beachte deine Gesundheit
Wenn wir unsere Körper vernachlässigen untergraben wir unsere Zukunft. “Ignore your body and you undermine your own future.” Stanley erwähnt einen Cartoon, in dem ein Doktor den Patienten fragt: Was ist besser für ihre Kalender? Eine Stunde Training pro Tag oder 24h tot am Tag?
Die Herausforderung: Gesundheit ist jetzt. „Right now!“ Und deshalb kann man sie als Leiter schnell ignorieren. Weil er ja immer noch vorne blickt.
Wenn Leiter die Gesundheit vernachlässigen, ist das doch so, als wenn wir zu unserem Partner und zu unseren Kinder sagen würden: „Ich kann mich im Moment nicht um meine Gesundheit kümmern. Ich erwarte aber, dass ihr euch um mich kümmert, wenn ich später krank bin.“

2. Beachte die Emotionen der Leute um dich herum (Umfeld)
Wir wollen doch später nicht Storys von zerbrochen Ehen und vernachlässigten Kindern erzählen. Familie ist nur einmal. Projekte kommen wieder. Events auch. Aber Familie wiederholt sich nicht. Die Kinder werden geboren, wachsen auf, verlassen das Haus, heiraten und bekommen Kinder. Das alles ist nur einmal so da! Nebenbei: Die Kraft, die man bei einem Scheitern im Bereich Familie aufbringen muss, ist so aufreibend.
Herausforderung: Du kannst die Ernte in der Familie nicht so schnell einfahren, wie beim beruflichen Erfolg. Das was du gesät hast wird erst Jahre später aufgehen. Jahrzehnte später. Das ist schwer zu verstehen für erfolgsorientierte Leiter und lässt sie oft die Familie vernachlässigen. Leiter müssen hier ein Investment tätigen. Deswegen: Guck nach vorne – Mach den Rundblick!
Leiter müssen hier tun, was zu tun ist und lernen was zu lernen ist. “Leaders learn what they need to know and order to do, what they need to do.” “Leader know how to get the information they need.” Sie kommen daher in den Rythmus: Looking ahead and looking around. By the way: “There is now substitute for dinner around the table at home.” Aktionen sind cool, aber das ist unersetzbar.

3. Warum tue ich das wirklich?
Warum will ich was wirklich? Wir alle sind Meister der Selbsttäuschung. Vielleicht sind sogar die Leiter am besten in dieser Disziplin. Wir gehen emotional auf eine Sache zu, die in der Zukunft liegt und dann suchen wir eine gute Rechtfertigung dafür. Und wir finden immer eine Rechtfertigung. Aber warum will ich wirklich nach vorne? Warum will ich schon wieder nach vorne? Achte ich dabei auch auf meine Mitmenschen? Oder geht es nur um mein Bedürfniss, des „nach-vorne-wollens“?

Wenn Leiter Vision und Rundblick beachten bekommen sie einen Rhythmus hin: nach vorne blicken und rundum blicken. Also wird das Leben schöner. Weil die Zukunft im Blick ist, aber die Gegenwart auch erlebet wird.

Vom Leiten und Leitenlassen

logo_podcast_hpIm Apirl und Mai 2013 hatten wir in der EFG Wiedenest eine Gottesdienst-Reihe zum Thema Leitung: Vom Leiten und leiten lassen.

Nun ist sie abgeschlossen und alle Predigten sind online. Entweder bei iTunes oder direkt über unseren Gemeinde-Podcast. Alternativ direkt über den Predigtlink.

Außerdem gibt es als Anlage das Thematische Konzept der Reihe:
4.Predigtreihe2013_EFG Wiedenest_Leitung_blogversion