Life-Balance (Unterrichtsskript)

Hier ein Skript über Life-Balance. Es war eine Schulungseinheit, die ich für angehende Pastoralreferenten und Gemeindereferenten gehalten habe:

1. Vorüberlegungen & Thesen
2. Der Begriff „Life-Balance“
2.1. Definition
2.2. Das Leben ist ein Marathon
3. Die zwei wichtigsten Tools für die Life-Balance
3.1. Tool 1: Der Ruhetag
3.2. Tool 2: Die Stundenliste
4. Denkmodelle für die Life-Balance
4.1. Die drei Lebenstanks
4.2. Das Zeit-Balance-Modell von Seiwert
4.3. Das Modell der Lebenshüte von Seiwert
5. Das Lebensleitbild
6. Aus der Praxis: Wir leben balanciert…
7. Abschluss & Literatur

13LS_Selbstleitung_Life-Balance

Gutes Zitat Nr. 30 / Brilliant Quote No. 30

IMG_1265_klein„Wenn sie den Dienst der Versöhnung tun, arbeiten Führungskräfte mit Jesus zusammen. Jede Versöhnung ist in seinem Interesse.“

„If leaders do the ministry of reconciliation they work together with Jesus. Each reconciliation is in his interest.“

aus: Stockmayer, Johannes, Selig sind die Friedensstifter – Konflikttraining für christliche Führungskräfte, Verlag für Kultur und Wissenschaft, Bonn 2004, Seite 74

Gutes Zitat Nr. 29

IMG_1250_klein„Es gibt kaum etwas was der Verbreitung eines risikofreudigen Experimentiergeistes (und damit der Entwicklung von Kreativität) stärker im Wege steht als die Bewunderung des „genialen Leiters.“

Christian A. Schwarz
aus: Schwarz, Christian A., 2013, Die drei Farben der Leiterschaft, Seite 112

Leadership vs. Management?

Gibt es eigentlich einen Unterschied zwischen Leadership und Management?
Manche Autoren machen den auf. Hier zum Beispiel: http://www.one4change.de/2008/10/leadership-vs-management-2/

In dem unten aufgeführten Artikel wird die Unterscheidung gemacht, dass ein Leader mehr die Menschen im Blick hat und man ihm freiwillig folgt. Ein Manager hat mehr die Organisation im Blick und hat Untergebene.Siehe http://www.leadership-management.ch/unterschied-leadership-%E2%80%94-management/

In dem Artikel aus dem Harvard Business-Manager sieht man die Sache m.E. schön realistisch:
http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/artikel/a-620896-druck.html

Die Artikel sind alle schon etwas älter. Ich bin überhaupt erst auf den vermeintlichen Unterschied gestoßen, weil er im Buch von Böhlemann & Herbst „Geistliche Leitung“ (2011) erwähnt wird (:26). Ich würde sagen es gibt keinen echten Unterschied. Es gibt nur unterschiedliche Situationen, Kontexte und Ressourcen. Und es gibt unterschiedliche Menschen, mit persönlichen Präferenzen und Gaben. Wenn sich eine Organisation erlauben kann, neben einem Management noch einen bezahlten Vorstand einzustellen, kann man ja gerne die Unterscheidung treffen.
In Gemeinden und Kirchen würde ich die Unterscheidung machen, wie sie schon bei der Berufung der Diakone in Apg 6,4 gemacht wurde. Die für die geistliche Ausrichtung einer Kirche verantwortlichen Leute, müssen im Gebet und in der Lehre aktiv sein. Und dennoch ist ja auch die Strategie einer Kirche eine geistliche Ausrichtung, wenn man die richtigen Dinge machen will. Das Reden Gottesd und die Lehre der Schrift sollen auch die Strategie bestimmen.

Irgendwie ist die Diskussion also müßig. Sie macht aber deutlich, dass es in der Leitung immer darauf ankommt die geistliche Situation im Blick zu haben, die Menschen im Blick zu haben, mit denen man arbeitet und die Zielerreichung der Organisation zu verfolgen.

Gutes Zitat Nr. 26

Heute gibt es mal drei gute Zitate aus dem Buch von Christian A. Schwarz, Die 3 Farben der Leiterschaft, alle Seite 95:

  • 22a„Leiterschaft darf nicht mit der Verwaltung des Status quo verwechselt werden. Ihr Wesen besteht vielmehr darin Veränderungsprozesse anzustoßen, die zu einem neuen und bessere Status quo führen.“ (:95)
  • „Ein wesentlicher Teil von Leiterschaft besteht darin Entscheidungen zu treffen, und der Zweck von Entscheidungen ist nicht der, die Mitarbeiter glücklich zu machen… Allgemeine Zustimmung ist kein Gütekriterium für Entscheidungen.“ (:95)
  • „Jede Entscheidung zieht die Kritik derer auf sich, die eine andere Sicht vertreten. Wenn Leiter versuchen, Entscheidungen so zu treffen, dass sie von allen Seiten Zustimmung erhalten, dann sorgen sie in Wahrheit dafür, dass die Gruppe oder Organisation, für die sie Verantwortung tragen, unter ihren gottgegebenen Möglichkeiten lebt. Warum leben unendlich viele Gruppen weit unter ihrem Potenzial? Weil ihnen ein Leiter fehlt, der es wagt, selber kühne Schritte zu gehen und sie von anderen zu erwarten.“ (:95)